Landeshauptstadt Wiesbaden

Am Südhang des Taunus und in der Nähe des Rheins ist die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden zu erreichen. Die Stadt stellt zugleich ein Verwaltungszentrum und auf der anderen Seite eine internationale Kur- und Kongressstadt dar.

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Ihren Anfang nahm die Geschichte von Wiesbaden in der Römerzeit. Dort, wo sich heute die Stadt befindet, befand sich einst ein Kartell. In dessen Nähe kam es wiederum zur Entwicklung von einer Siedlung. Dann brach die karolingische Zeit an. Während dieser Zeit gab es dort den Königshof Wisibade, dessen erstmalige Erwähnung im Jahr 829 erfolgte. Zum Königshof gehörte eine Stadt, die noch über den Anbruch des 13. Jahrhunderts hinaus als Reichsstadt fungierte. Den Grafen von Nassau gehörte Wiesbaden ungefähr ab dem Jahr 1280. Im gleichen Zeitraum kam es zur erstmaligen Erwähnung der Stadt als Badeort.

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Bezogen auf die Badehäuser erwähnen Aufzeichnungen diese im 14. Jahrhundert. Eingesetzt war Wiesbaden als Hauptstadt vom Fürstentum Nassau-Usingen in den Jahren 1744 bis 1806. Ab dem selben Jahr nahm Wiesbaden die Funktion der Hauptstadt vom Fürstentum Nassau bis zum Ende des Jahres 1866 wahr. Zum Sitz eines preußischen Regierungspräsidenten avancierte Wiesbaden ebenfalls im Jahr 1866. Dies dauerte bis zum Jahr 1946 an, als der Stadt nunmehr der Rang einer Landeshaupt zuerkannt wurde.

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