Landeshauptstadt Wiesbaden

Am Südhang des Taunus und in der Nähe des Rheins ist die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden zu erreichen. Die Stadt stellt zugleich ein Verwaltungszentrum und auf der anderen Seite eine internationale Kur- und Kongressstadt dar. Dazu tragen die 15 Mineral- und Thermalquellen bei. Dies verleiht der Stadt den Ruf von einem der ältesten Kulturbäder in Europa.

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Geografische Gedanken

Zu erreichen sind die südlichen Stadtteile auf der rechten Seite des Rheinufers. Gleichzeitig liegt dieses Gebiet gegenüber von Mainz, der Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz. Das Mittelgebirge Taunus befindet sich im Norden von Wiesbaden. Dabei verläuft der Hauptkamm in nordöstlicher Richtung. In etwa fünf Kilometer Entfernung vom Rhein ist die Wiesbadener Innenstadt zu erreichen. Gekennzeichnet ist die Fläche des Stadtgebietes von einer Größe von 204 Quadratkilometern. Gäste und Bewohner der Stadt zieht es oft in den Naturpark Rhein-Taunus, der am nördlichen Stadtrand zu erreichen ist. Innerhalb dieses Bereiches befinden sich auf einer Fläche von 5800 Hektar stadtnahe Waldrandgebiete Wälder zu erreichen. Außerdem sind eine Vielzahl von Natura 2000-Gebiete am Rhein zu finden.

Sehenswerte Facetten

Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten gehört das heute als Hessisches Staatstheater bekannte Haus. Zu sehen sind auf den dort befindlichen fünf Bühnen jährlich 20 Neuaufführungen. In jedem Jahr kommt es des Weiteren zur Veranstaltung der Internationalen Maifestspiele. Als weitere Anziehungspunkte gelten die Rhein-Main-Hallen sowie das Kurhaus mit seinen zwei Festsälen. Sehenswert ist außerdem das Museum Wiesbaden, bei dem es sich um das Hessische Landesmuseum handelt. Zu den Höhepunkten im Haus gehört die Naturhistorische Sammlung. Außerdem laden das Schloss Freudenberg sowie die Freilichtmuseen zu einem Besuch ein.

Einblick in die Geschichte

Ihren Anfang nahm die Geschichte von Wiesbaden in der Römerzeit. Dort, wo sich heute die Stadt befindet, befand sich einst ein Kartell. In dessen Nähe kam es wiederum zur Entwicklung von einer Siedlung. Dann brach die karolingische Zeit an. Während dieser Zeit gab es dort den Königshof Wisibade, dessen erstmalige Erwähnung im Jahr 829 erfolgte. Zum Königshof gehörte eine Stadt, die noch über den Anbruch des 13. Jahrhunderts hinaus als Reichsstadt fungierte. Den Grafen von Nassau gehörte Wiesbaden ungefähr ab dem Jahr 1280. Im gleichen Zeitraum kam es zur erstmaligen Erwähnung der Stadt als Badeort.

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Bezogen auf die Badehäuser erwähnen Aufzeichnungen diese im 14. Jahrhundert. Eingesetzt war Wiesbaden als Hauptstadt vom Fürstentum Nassau-Usingen in den Jahren 1744 bis 1806. Ab dem selben Jahr nahm Wiesbaden die Funktion der Hauptstadt vom Fürstentum Nassau bis zum Ende des Jahres 1866 wahr. Zum Sitz eines preußischen Regierungspräsidenten avancierte Wiesbaden ebenfalls im Jahr 1866. Dies dauerte bis zum Jahr 1946 an, als der Stadt nunmehr der Rang einer Landeshaupt zuerkannt wurde.

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