Messel

Die stellte im Jahr 1995 die erste Stätte dar, die für Deutschland in die Liste des Welterbes der Natur aufgenommen worden ist. Es handelte sich um die Grube Messel, die im Landkreis Darmstadt-Dieburg zu erreichen ist. Anlass waren die Fossilien, die dort geborgen wurden. Als Begründung gab die UNESCO an, dass diese sich in einer einzigartig guten Qualität befinden würden. Die Funde stammten aus dem Zeitalter des Eozän.

Fundarten in der Grube

Zu einen wurden Pflanzen und Insekten dort gefunden. Außerdem wurden alle möglichen Exemplare von so genannten Wirbeltiergroßgruppen in Messel gefunden. Besonders bekannt sind der Eurohippus sowie der Propalaeotherium, die einen pferdeähnlichen Charakter haben. Insgesamt wurden bisher mehr als 70 Exemplare dieser Wesen gefunden. Unter anderem ist ferner der Kranichvogel Messelornis cristata freigelegt worden.

Der Beginn der Grubengeschichte

Mit dem Jahr 1859 fängt die Geschichte an. Zur damaligen Zeit wurde eine Raseneisenerzgrube erreicht. Als das Erz abgebaut wurde, traten noch andere Funde zu Tage. Es handelte sich sich um Verlandungshorizonte mit einem braunkohleartigen Charakter, der vom Messeler See stammt.

Neue Wege an der Grube

Mit August 2010 wurden neue Wege beschritten, als das Zentrum für Besucher eröffnete. Die Gäste erwartet eine Vielzahl von Informationen. Zudem können sie eine Wanderung durch die Schichten der Erde wagen.

Adresse:

Roßdorfer Straße 108

64409 Messel

Tel.: 06159 717590
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