Jahr der indigenen Sprachen

In dieser Woche haben viele wieder mit der Arbeit begonnen, wobei einige Bereiche bereits seit Anfang Januar wieder aktiv sind. Seit wenigen Tagen steht nun fest, wem die UN und auch somit die UNESCO in diesem Jahr die Aufmerksamkeit schenkt. Dabei handelt es sich die Ureinwohner.

Am 19. Dezember 2016 kam es im Rahmen der UN-Vollversammlung zu einer Resolution. Diese betraf die indigenen Sprachen, wobei diese lange erhalten bleiben sollen. Dabei gewinnen sie als kulturelles Erbe der Menschheit von Bedeutung. Aus diesem Grund trägt das Jahr den Titel „Jahr der indigenen Sprachen“.

Mindestens gibt es weltweit 370 Millionen Indigene. Darunter sind die Mayas im Süden von Mexiko und die Adivase in Indien zu finden. Spuren hinterlassen die Indigenen in insgesamt rund 5000 unterschiedlcihen Kulturen. Beheimatet sind die Indigenen in 90 Ländern. Zugleich sind sie in der Lage, rund 4000 Sprachen zu sprechen. Für die im Dezember 2016 abgegebene Erklärung liegt die einstimmige Annahme von allen 193 Mitgliedern der UN vor. Zur Eröffnung des UN-Jahres kommt es am 28. Januar 2019.