Krankenhaus Moabit

An die Kollegen meiner Mutter im Krankenhaus Moabit und diejenigen, die sie aus den Behandlungsphasen kennen:

Es wird möglicherweise mehr als eine Kollegin oder einen Kollegen geben, die meine Mutter Ingrid Planeck gesch. Teuscher geb. Tesch in Erinnerung haben. Sie hat damals im Aktenarchiv im Moabiter Krankenhaus gearbeitet, das sich in der Nähe vom Eingang Turmstraße befand.

Dreimal musste meine Mutter durch eine Krebserkrankung gehen. Gern hätte ich gewollt, dass meine Mutter den Kampf gegen den Krebs gewinnt. Leider war dies nicht möglich. Nach heutigem Kenntnisstand brauche ich mich wohl auch nicht mehr wundern, dass meine Mutter an Krebs erkrankt war. Sie hat mir nie gesagt, wie schlimm es wirklich um sie stand.

Hier sind einige Bilder aus unserem Familienalbum:

Nie hätte ich für möglich gehalten, dass man beim Besuch der Mutter im Krankenhaus beobachtet wird und das daraus falsche Anschuldigungen entstehen, die in die Öffentlichkeit getragen werden, ohne mir als Hauptperson die Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben. Allerdings ist dies über Jahre geschehen, was die Zerstörung meiner Ehe, meiner Karriere, meiner Familie, weiterer Karrieren und mehr zur Folge hatte. Noch dazu hätte ich nicht erwartet, dass man im Internet nach Antworten sucht und mir Profile meiner Cousinen andichtet – es sind die Töchter meines Onkels Peter Teuscher und seiner Ehefrau Rita: Gabriele Teuscher-Templin, Petra Bahnemann geb. Teuscher (zeitweilig  bei Facebook als Oma Hihi) Karola Föllmer geb. Teuscher (möglicher jetziger Ehename nicht bekannt) und Sabine.

Gern würde ich meiner Mutter die Wertschätzung entgegen bringen, die sie verdient hat. Sie kann schließlich am wenigsten für die entstandenen Probleme. Schuld ist in meinen Augen derjenige, der mir beobachtet hat, aber auf eine Klärung verzichtet hat. Leider ist mir jedoch derzeit nicht möglich, meiner Mutter die Wertschätzung entgegenzubringen, was zum einen damit zu tun hat, dass ich nach den beiden Krebserkrankungen (erste Krebserkrankung Behandlung Ende 2001 – 2011, zweite Behandlung seit November 2016) an meiner Fitness arbeiten muss.

Zum anderen verfüge ich derzeit nur über ein eingeschränktes Budget, da mir eben meine Karriere eiskalt durch Verleumdungen zerstört wurde. Ich arbeite dara, dass ich ihr die Wertschätzung auch an diesem einen öffentlichen Ort entgegenbringen kann. Doch seien Sie versichert, dass ich meine Mutter und auch meine Oma stets in meinem Herzen trage – umso mehr nachdem ich die wahren Gründe für die Tragödien in unserer Familie kenne. Einige Bilder meiner Mutter bekommen nun eine ganz andere Bedeutung.

Nie hätte ich für möglich gehalten, dass man in eine falsche Schublade gesteckt wird, ohne dass es überhaupt zu einer Prüfung der Fakten kommt. Ich hätte nie gedacht, dass es tatsächlich möglich ist, dass einem die Familie und die Karriere zerstört wird, nur weil man seine Mutter im Krankenhaus auf der Arbeit besucht, von Arbeit abholt oder auf Station besucht, weil die Mutter dreimal an Krebs erkrankt. Immerhin habe ich doch nur normale Sachen gemacht, als ich mich mit meiner Mutter traf oder sie im Krankenhaus besucht habe.

Ich selber war inzwischen in den Jahren 2002 und 2016/2017 in der Strahlentherapie im Krankenhaus Moabit, was zur Behandlung gegen Krebs gehört.