Krebs-Alarm – die dritte Krebserkrankung?

Als Krebskranke muss man regelmäßig zu ärztlichen Kontrollen. Dies hat ja den Hintergrund, um im Falle einer erneuten Erkrankung schneller reagieren zu können. Daher bin ich auch seit Sommer 2006 als IT-Dienstleister selbständig. Hätte ich gewußt, in welche Richtung man ein Arbeitsverhältnis  im Architekturbüro (Giesebrechtstraße 20 – 07.1998 – 11.1998 – vor allem, wo draußen ein Schild des Architekturbüros stand – im Jahr 2017 habe ich davon erfahren, dass man dieses Arbeitsverhältnis falsch ausgelegt hat – kann man solche Probleme  nicht früher ansprechen – 19 verlorene Jahre, für die es keine zweite Chance gibt) interpretieren kann, wäre ich wohl nie an Krebs erkrankt und noch immer festangestellt. Nun beschäftige ich mich neben anderen Aufgaben  mit dem Welterbe bereits seit 2009.

Am 23.08.2018 trat nun der Fall ein, den sich kein Kranker wünscht. Es wurde ein Größenwachstum am Tumor diagnostiziert, was einen riesigen Schock  zur Folge hatte. Schließlich waren die Nebenwirkungen nicht mehr so stark zu spüren und ich etwas mehr auf dem Weg zurück ins normale Jobleben. Zudem befinde ich mich ja gerade seit Ende 2016 mitten in der Behandlung meiner zweiten Krebserkrankung. Befund vom 08.11.2016 (auch seit vielen Monaten online):

Ich bekam innerhalb weniger Tage ein Termin zum Gespräch in der Strahlentherapie. Die Worte, die teilweise gefallen sind, waren äußerst ernst.

Bei meiner Onkologin wiederholten sich die ernsten Worte. Doch es gab auch den Hinweis, dass ohne eine Biopsie keine weiteren Schritte geplant werden. Also würde im nächsten Schritt ein Krankenhaus ausgesucht, in dem die Biopsie erfolgen sollte. Jedoch fand der Termin erst Mitte September statt, sodass Platz für viele Fragen war. Immerhin stand eine dritte Krebserkrankung im Raum. Nach dem Termin am 17.09.2018 erhielt ich  einige Tage später den Bescheid, das sich laut Biopsie-Befund an der Stelle des Tumors gutartiges Narbengewebe befindet. Doch da gab es noch diese Unstimmigkeit in den Bildern. Daher wurde nochmal ein Termin zur Nachkontrolle im Krankenhaus angesetzt.

Ende September war auf den Bildern nichts zu sehen, was Anlass für eine weitere Biopsie gab. Richtig erholen kann man sich von so einem Schreck nicht. Zudem kam dazu, dass ich natürlich am Geburtstag wieder fast komplett allein war.

Das Fazit aus dieser Geschichte lautet, dass ich in drei beziehungsweise sechs Monaten wieder zur Kontrolle ins Krankenhaus darf. Allerdings gilt gerade bei dieser Erkrankung: Lieber einmal zu viel zum Arzt als zu wenig. Vor allem darf man den Ärzten dankbar sein.

An der bisherigen Therapie ändert sich nichts. Der nächste Untersuchungszyklus erwartet mich im Januar. Und dann bitte hoffentlich ohne einen Verdacht. Manchmal schaut man bei Facebook rein und bemerkt, wie einige der Kontakte einem mitunter durch ein Bild wieder zum Schmunzeln bringen.

P. S. Viele Unterlagen sind bereits seit vielen Monaten online.