Krebserkrankungen

Den Pass meiner onkologischen Praxis habe ich ja schon oft genug veröffentlicht. Bedacht habe ich in diesem Moment allerdings nicht, dass manche nur ungern Links klicken oder nach Adressen im Netz suchen. Mit meinen Krebserkrankungen habe ich allerdings auch andere Dinge im Kopf, als mir Gedanken darum zu machen, wer welche Fantasien entwickeln könnte. Zudem haben Krebserkrankungen diverse Nebenwirkungen. Wie allein schon die Nebenwirkungen vom Chemobrain beweisen, verliert man während einer Krebserkrankung seine kognitiven Fähigkeiten. Wer schweigt stimmt nicht immer zu. Heute kann man nicht wissen, wer irgendwo irgendwelche Fantasien erzählt. Daher gilt es natürlich auch, an mein aktuelles Umfeld zu denken und ihnen Nachweise zu zeigen.

Meine Praxis befindet sich nämlich in der Rathenower Straße 5. Gerade während der ersten Primärbehandlung hatte ich etwa 40 bis 60 Arztbesuche mindestens (auch durch regelmäßige Blutabnahmen) in meiner onkologischen Praxis. Dazu kommen 38 Bestrahlungen. Zu finden ist auch die Zusammensetzung der Chemotherapien. Bei den ersten drei Zyklen erhielt ich vor den jeweiligen Chemotherapien Cortison. Wahrscheinlich wäre die ganze Thematik nicht ganz so schlimm, wäre nicht auf der gegenüberliegenden Seite meiner Arztpraxis ein Gefängnis. Möglicherweise ruft das in manchen Menschen die falschen Gedanken hervor, wenn man sich zu regelmäßig in dem Bereich aufhält. Dies bleibt allerdings bei einer akuten Krebserkrankung nicht erspart. Auch meine Mutter war in den Jahren 1986 bis 1992 Patientin in der Praxis. Hier sind einige Ergebnisse der Blutabnahmen und andere Befunde – darunter befindet sich auch ein Befund aus dem Jahr 2016:

Das letzte Bild zeigt die zweite Bestrahlungswelle vom 14.12.2016 bis 25.01.2017.

Einige Befund-CDs seit November 2016