Marienberg und der Antrag

Berührt werden durch die Mittelgebirgsregion Erzgebirge Böhmen und Sachsen. Dort ist südöstlich von Chemnitz die große Kreisstadt Marienberg zu erreichen, das jetzt beste Chancen hat, in die Liste des Welterbes aufgenommen zu werden. Schließlich punktet der Welterbeantrag jetzt mit seiner neuen Struktur.

Einleitende Gedanken

Deutlich zeigt allein das Zschopauer Tor, dass Marienberg sich als reizvoller Ort präsentiert. Nun kann die Anziehungskraft ausgeweitet werden. Schließlich haben die Mitglieder vom Verein „Welterbe Montanregion Erzgebirge e. V.“ den Welterbeantrag in seiner neuen Struktur bestätigt.

Details zum Stichwort „Neu“

Von Seiten des Internationalen Denkmalrates in Paris ICOMOS erfolgten drei Empfehlungen mit grundsätzlichem Charakter. Es kam jetzt zur finalen Umsetzung. Eine Unterstützung für den Antrag stellt das Zusammenfassen einiger Bestandteile dar. Waren es einst 79 sächsische Bestandteil, handelt es sich nunmehr um 17 Bestandteile. Bei gemeinsamen untertägigen Strukturen vom Bergbau und Kernzonen erfolgte eine Verbindung. Sieben der 32 Mitgliedskommunen besitzen keinen eigenständigen Bestandteil, gehören als „assoziierte Stätte“ jedoch weiterhin zum Welterbeantrag.

Eine eindrucksvolle Ergänzung

Zum einen steht die Bergbaulandschaft Lauta im Welterbeantrag. Des Weiteren ist nunmehr die historische Altstadt von Marienberg in der Liste enthalten. Mit den einmaligen Gebäuden entsteht ein schönes erlebenswertes Ensembles, zu denen das Rathaus mit seinem Renaissance-Stil gehört. Ferner stellt das als Lindenhäuschen bekannte Gebäude einen weiteren Höhepunkt des Ortes dar.

Der Termin

Noch knapp zwei Jahre muss Marienberg auf die Entscheidung der UNESCO warten. Doch dann wird Deutschland hoffentlich eine weitere Welterbestätte haben.