Herrenhäuser Gärten

Die Stadt Hannover bietet ihren Bewohnern und ihren Gästen viele Ausflugsziele. Dazu gehören die Herrenhäuser Gärten. Ihre traumhafte Ausstrahlung wird der Anlage durch den großen Garten, dem Georgengarten, dem Welfengarten sowie dem Berggarten verliehen.

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Ein erster Einblick

Es handelt sich beim Großen Garten in Herrenhausen um einen europäischen Barockgarten. Diese Anlage gehört zu den bedeutendsten Gärten seiner Art gehört. Innerhalb der Herrenhäuser Garten bildet er das Kernstück. Beim Berggarten lag zunächst ein Gemüse- und Anzuchtgarten vor. Inzwischen handelt es sich um einen botanischen Garten. Dort entstand im Jahr 2000 ein Regenwaldhaus. Im Jahr 2006 kam es zu einem Umbau des Hauses in ein Aquarium. Beim Besuch von den beiden Gärten entstehen Kosten.

Der Welfengarten

Im Norden der Herrenhäuser Allee kam es im Jahr 1717 zur Errichtung von Schloss Monbrillant. Dieses Gebäude diente dem Grafen von Platen als Wohnsitz. Allerdings wurde das Schloss im Jahr 1857 abgerissen. Noch immer ist jedoch eine der beiden Fußgängerbrücken erhalten, die einst von Laves geschaffen wurden.

Erbaut wurde das Welfenschloss in den Jahren 1857 bis 1866. Umgeben wird das Schloss vom Prinzengarten und vom Welfengarten. Aufgrund der Annektion des Königreiches Hannover durch Preußen kam es niemals zu einer artgerechten Nutzung vom Schloss. Mehr als zehn Jahre stand das Schloss leer, bevor es zum Sitz der Technischen Hochschule ernannt wurde.

Aufgrund des zweiten Weltkrieges war das Schloss starken Schäden ausgesetzt. Später kam es zur Wiederherstellung des Schlosses. Zu Beginn der 60er Jahre entschloss sich Ernst August von Hannover andere Wege zu gehen. Er veräußerte das Schlossgrundstück, das ihm die Stadt Hannover abkaufte.

Besonderes

Östlich vom Großen Garten ist der Georgengarten zu erreichen. Zusammen mit dem Welfengarten gehört Georgengarten zum Hannoveraner Stadtteil Nordstadt. Beide frei zugängliche Gärten zeichnen sich durch den Stil von englischen Landschaftsgärten aus.

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