Essen

Fast mitten in Nordrhein-Westfalen liegt die Großstadt Essen, die eines der Oberzentren des Landes darstellt. Bekannte Industrieunternehmen haben der Stadt den Ruf eines Industriestandortes verliehen. Zudem besitzt die Stadt auch den Ruf eines Hochschulstandortes. Grundlage dafür bildet die Universität-Gesamthochschule, die später mit der Nachbaruniversität Duisburg fusionierte. Allerdings gibt es noch viel mehr in einer Stadt zu sehen, deren ältestes Zeugnis menschlicher Aktivität im Jahr 1926 gefunden wurde. Es handelt sich um eine Feuersteinklinge. 

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Geografische Gedanken

Im Zentrum des Ruhrgebietes ist Essen zu erreichen. Der größte Teil der Stadt liegt im Norden der Ruhr. Zudem gehört Essen zur Metropol-Region Rhein-Ruhr. Es handelt sich innerhalb des Westens von Deutschland und um eine Wirtschaftsregion. Gleichzeitig stellt Essen einen der größten Verdichtungsräume dar, die in der europäischen Megalopolis zu finden sind. Auf dieser Grundlage ist Essen heute der größte deutsche Ballungsraum. Gekennzeichnet ist die Stadt zudem von Bachläufen, die insgesamt eine Länge von etwa 275 Kilometern besitzen. Wer sich nicht allein mit den Ausflugszielen in Essen zufrieden geben möchte, findet noch eine Reihe weiterer Ziele in der Umgebung. An Essen grenzen beispielsweise Bochum, Hattingen, Velbert und Heiligenhaus. Außerdem liegen in der Nähe von Essen die Städte Ratingen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen sowie Bottrop, Gladbeck und Gelsenkirchen.

Sehenswerte Facetten

Zu einem Besuch laden das Theater im Rathaus sowie das Stratmanns Theater ein. Ferner bieten sich Besuche im Colosseum Theater und dem kleinen Theater Essen, dem ältesten Privattheater in Nordrhein-Westfalen, an. Weitere Sehenswürdigkeiten befinden sich auf dem Gelände der Zeche Zollverein. Im Ruhr Museum kommt es zur Vermittlung von Informationen über die Ruhrgebietskultur. Außerdem präsentiert sich die Stadt mit dem Museum Folkwang und dem „red dot design museum“. Weitere sehenswerte Facetten sind im „Soul of Africa Museum“ sowie im Essener Domschatz zu entdecken. Interessantes erwartet Besucher in der kulturellen Einrichtung Unperfekthaus, dem Kunsthaus Essen und dem Kulturzentrum Grendl.

Die Aufnahme in die Welterbeliste

Seit dem 14. Dezember 2001 hat noch eine weitere besondere Sehenswürdigkeit. An diesem Tag wurde seitens der UNESCO die Zeche Zollverein in Helsinki zu einer Welterbestätte der Kultur erklärt. Im Jahr 1986 wurde die Zeche nach vielen Jahrzehnten stillgelegt. Die Zeche wurde damals der Ruhrkohle AG abgekauft, um sie unter Denkmalschutz zu stellen. Zudem wurde auch eine Sanierung beschlossen. Heute können dort verschiedene Museen besucht werden. Dazu gehört das Ruhr Museum, indem Gäste mehr Einblick in die Kultur des Ruhrgebietes erhalten. Gezeigt wird hier ein Bild der Vergangenheit, der Gegenwart sowie der Zukunft. Sehenswert ist unter anderem auch das red dot design Museum. Dort ist eine Design-Ausstellung zu sehen, die als die größte weltweit gilt. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten gehören das Museum Folkwang sowiedas Deutsche Plakat Museum. 

Der Weg zur Natur

Heute zeichnet sich die Stadt beispielsweise durch über 700 Grünanlagen sowie durch 400 Spielplätze aus. Ferner laden verschiedene Parks wie der Gruga-Park mit seinen 70 Hektar Fläche zum Verweilen ein. Beim Gruga-Park handelt es sich um den größten Park der Stadt. Einstmals hat im Jahr 1965 die Bundesgartenschau auf dem Gelände stattgefunden. Innerhalb des Parks sind 40 Skulpturen zu finden. Ausflüge sollten ebenfalls in den Kaiser-Wilhelm-Park sowie den Volksgarten Kray und die Brehminsel eingeplant werden.

Genau so lebhaft zeigen sich die regelmäßigen Veranstaltungen, zu denen unter anderem das Grugapark-Fest, das Schlossparkfest Borbeck sowie der Polar Soccer Cup und das Zechenfest gehören.

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