Die Kulturhauptstadt Breslau

In südwestlicher Richtung liegt in der Woiwoodschaft Niederschlesien Breslau. Die Stadt zeichnet sich vor allem durch beeindruckende Plätze, Parkanlagen sowie durch historische Bauten aus.

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Umgeben wird Breslau von der niederschlesischen Tiefebene. Gleichzeitig befinden sich im Süden der Stadt die Sudeten sowie im Norden das Katzengebirge. Durch die Stadt fließen vier Oder-Nebenflüsse. Es handelt sich um die Schweidnitzer Weistritz, die Weide, die Lohe sowie die Ohle. Gleichzeitig besitzt die Stadt eine Lage auf 12 Inseln, zwischen denen Verbindungen über 100 bis 300 Brücken bestehen. In diesem Zusammenhang ist bei Breslau die Rede von dem Venedig Polens die Rede.

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Gekennzeichnet ist die Stadt von zahlreichen Sehenswürdigkeiten, wie allein ein Blick auf die Bauwerke zeigt. Zu sehen sind diese auf der Sandinsel und der Dominsel, der Altstadt um den Ring, die Ohlauer und Schweidnitzer Vorstadt, das südliche Außenviertel und Richtung Osten. Dazu gehören beeindruckende Bauwerke wie das Rathaus, das neue Rathaus, der Hauptbahnhof und der Freiburger Bahnhof.

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In Breslau befindet sich zudem die Jahrhunderthalle, die die UNESCO im Jahr 2006 in die Liste des Welterbes aufnahm. Im Jahr 2016 gibt es noch zwei weitere gute Gründe die Stadt zu besuchen. Breslau fungiert in diesem Jahr als Kulturhauptstadt von Europa. Des Weiteren wird in der Stadt dieses Jahr der europäische Filmpreis verliehen.

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Die nächste Welterbestätte

Im Sommer diesen Jahres tagt das Welterbekomitee der UNESCO in Istanbul. Dann wird über die Aufnahme weiterer Stätten ins Welterbe entschieden. Auf der Tagesordnung soll in diesem Jahr der Antrag für die Montanregion Erzgebirge stehen. Bei der Antragstellung handelt es sich um eine deutsch-tschechische Zusammenarbeit. In diesem Fall ist zur Zeit der Internationale Rat für Denkmalpflege tätig. Vorbereitet wird eine offizielle Empfehlung für das Welterbe-Komitee. Diese Empfehlung stellt die Grundlage dar, auf deren Basis das Welterbe-Komitee seine Entscheidung trifft.

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Jubiläen an den Welterbestätten

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Würzburg

Erneut gibt es in einigen Welterberegionen einen runden Anlass zum Feiern. So erfolgte die Aufnahme der Welterbestätten in Speyer und Würzburg vor 35 Jahren. In die Liste des Welterbes nahm die UNESCO die verschiedenen Areale in Trier im Jahr 1986 auf. Das Kloster Lorsch erhielt den Status des Welterbes im Jahr 1991. Mit der Aufnahme des Kölner Doms, des Bauhauses mit Stätten in Weimar und Dessau sowie den Wittenberger und Eislebener Luthergedenkstätten wuchs das Welterbe in 1996 gleich um drei Areale an. Seit dem Jahr 2001 befindet sich nun der Industriekomplex Zeche Zollverein in Essen in der Liste des Welterbes. Im Jahr 2006 nahm die UNESCO die Altstadt von Regensburg mit Stadtamhof ins Welterbe auf. Erneut um drei Stätten wuchs das Welterbe im Jahr 2011 an. Neben den prähistorischen Pfahlbauten um die Alpen erfolgte die Aufnahme für das Fagus-Werk in Alfeld sowie einiger Buchenurwälder der Karpaten und die alten Buchenwälder von Deutschland.

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Welcome

Welcome on this Side

It shows the Unesco World Heritage from Germany.

Also you can find the first Countries of the World with their Unesco World Heritage. It needs some time to put all places from around the World into the side.

More Information coming soon.

Have a nice Day.

Greetings from Germany

Das Donaudelta – ein Biosphärenreservat Unesco und zugleich Natur- und Kulturerbe

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In den letzten Jahren kam es verstärkt zur Restaurierung vom Donaudelta. Während eines Vortrages wurden jetzt Einzelheiten zu dem Gebiet näher erläutert. Bei der Donau handelt es sich um den internationalsten Strom überhaupt. Schließlich durchquert der Fluss insgesamt 10 Länder. Zudem fließt die Donau durch vier europäische Hauptstädte. Auf diesem Weg wird der Fluss innerhalb verschiedener Kulturen zu einer Verbindungsachse. Sichtbar wird diese zugleich in den im Donaudelta befindlichen Städten. Bei dieser Region handelt es sich außerdem um einen Komplex von Lebensräumebn und Ökosystemen. Gekennzeichnet ist das Gebiet von Regionen wie unterschiedlichen Gewässertypen, Dünenlandschaften und Feuchtgebieten.

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Sternsingen – ein immaterielles Gut

 

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Das Weltkultur- und Weltnaturerbe ist vielen Menschen ein Begriff. Es geht um den Schutz von einzigartigen Kultur- und Naturlandschaften. Jedoch ist das nicht der einzigste Aufgabenbereich der UNESCO. Seit einigen Jahren wird mehr und mehr Wert auf die Pflege von immateriellem Kulturerbe gelegt. Darunter sind Handwerkstechniken, Feste, Rituale sowie Bräuche und Traditionen zu finden. Anfang Dezember kam es zur Aufnahme von sieben weiteren bedeutenden kulturellen Ausdrucksformen. Sie sind nun im deutschen Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der UNESCO zu finden. Dazu gehört nun auch das Sternsingen, wobei die so genannten Sternsinger in der Schweiz auch als Sternsinger bekannt sind. Im Zeitraum vom 25.12. bis 6.1. sammeln drei Menschen mit einer Verkleidung als Heilige Drei Könige Geld für wohltätige Zwecke. Mitunter kommt es zum Überschreiten dieses Termins um wenige Tage.

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Weitere Einzelheiten zur manufakturellen Schmuckgestaltung

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Hinter diesem Namen verbirgt sich eine Kooperation von drei Bereichen. Es handelt sich zum einen um die Hochschule Pforzheim. Außerdem beschäftigen sich die Arbeitsgemeinschaft „Schmuck verbindet“ und das Deutsche Technikmuseum in Berlin mit diesem Projekt. Dabei kommt es zur Weitergabe von Wissen über die alten Techniken an Studenten, damit diese auch in der Zukunft bekannt sind. In Pforzheim haben viele erfahrene Fachleute ihr Handwerk noch zu den Zeiten der Pforzheimer Schmuckindustrie und ihrer goldenen Ära gelernt. Dies ist von besonderer Bedeutung, da es Berufe wie den Präger oder Kettenmacher nicht mehr gibt. Jedoch besitzt diese Schmuckgestaltung noch viele weitere Facetten.

Bei der Bewerbung für die Aufnahme in das immaterielle Welterbe der UNESCO lag die Verantwortung auf dem Berliner Museum. Das stärkt wiederum die Verbindung zwischen den Städten Pforzheim und Berlin.

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Das armenische Welterbe

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Der kaukasische Bergstaat wird von Aserbeidschan, Georgien, der Türkei und dem Iran umgeben. Das Bergland hat eine sehr wechselvolle Geschichte erlebt und dem Fußball Spieler wie Henkrikh Mkhitaryan geschenkt. Von der UNESCO wurden drei besondere Stätten im Jahr 2000 in die Liste des Welterbes aufgenommen:

Klöster Haghpat und Sanahin – 1996; 2000 erweitert

Kathedrale und Kirchen von Etschmiadsin und archäologische Stätte von Zvartnots – 2000

Kloster von Geghard im Oberen Azat-Tal – 2000

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Technikmuseum Berlin

Im Berliner Stadtbezirk Kreuzberg erreichen Gäste das deutsche Technikmuseum. Jetzt wurde dem Haus eine besondere Ehre zu Teil. Es erfolgte die Aufnahme vom Projekt „Manufakturelle Schmuckgestaltung“ als immaterialles Kulturerbe in die Liste der UNESCO. An höchster Ebene wurde dabei besonders der Brückenschlag zwischen Tradition und Gegenwart gewürdigt. Schließlich wird wertvolles Wissen über die Technik auch für die nächsten Generationen lebendig gehalten.

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Ein rundes Jubiläum

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Einen weiteren runden Geburtstag gibt es in Lorch zu feiern. Im Jahr 1991 hat die UNESCO über die Aufnahme des Klosters in Lorch in die Liste des Weltkulturerbes entschieden. Dort ist eine berühmte Torhalle zu sehen, die eines der wenigen Denkmäler aus der Karolinger Zeit darstellt. Über die Jahrhunderte blieb das Aussehen dieser Anlage erhalten. Erinnert wird auf die Weise an die Klosteranlage und ihre einst mächtige Größe.

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