Polizeikantine

Vielleicht klingt das jetzt ein bisschen hart: Wie ich in der letzten Zeit begriffen habe, geht die Fantasie sonderbare Wege. Es wird gedichtet und gedichtet, doch nicht beim Betreffenden nachgefragt. Seit dem Jahr 2002 befinde ich mich nun in onkologischer Behandlung und habe mich einst gefreut, als mich eine ältere Cousine (Brigitte) dazu einlud, regelmäßig Mittagessen zu gehen. Ich freute mich über den regelmäßigen Tagesablauf, der durch das Mittagessen (leckere Burritos beispielsweise) unterbrochen wurde. Das Dumme ist, das niemand von außen sehen konnte, dass ich in dem Polizeiabschnitt die Kantine besucht habe. Da scheint es offenbar wichtiger zu sein, der Fantasie im Internet zu glauben als wie dem Betreffenden selber, wie man mal wieder an diesem Tag heute merkt oder wie auch an den gewonnenen Freikarten für die Schlagerchampions oder das Länderspiel deutlich wird.

Ich arbeite weiter an meinen Seiten und wünsche allen noch einen schönen Abend. Und passen Sie auf sich auf – nicht, dass sie etwas harmloses wie Mittagessen in einer Kantine unternehmen, mit dem Regionalexpress fahren, eine Monatskarte haben und ein anderer daraus etwas ganz anderes macht.

Update: Hurra, in 90 Minuten ist mein Geurtstag vorbei.