Trier und die Römerbrücke

Bei der Römerbrücke handelt es sich um die ältere Brücke in Deutschland. Diese führt in Trier über die Mosel.

Bereits um die Jahre 18. v. Chr./17 v. Chr. War eine erste Moselbrücke präsent. Die damalige Pfahljochbrücke besaß eine Ausarbeitung aus Holz. Eine dendrochronologische Untersuchung ermöglichte im Jahr 1963 die Datierung der Pfähle.

Veränderungen brachte das Jahr 45 n. Chr. mit sich. Bezogen auf den heutigen Standort kam es zur Errichtung einer ersten Steinbrücke. Dies haben ebenfalls dendrochronologische Untersuchungen ergeben. Sofern Niedrigwasser herrscht, sollen noch heute angeblich Teile der Pfeiler zu sehen sein.

Noch in heutiger Zeit existiert eine Steinbrücke. Die Erbauung von deren Pfeilern erfolgte in den Jahren 142 bis 150 nach Chr. Bei der bestehenden Brücke handelt es sich um die dritte Brücke, seit es zur Gründung der Stadt kam. Flussaufwärts sind die Pfeiler der Brücke zugespitzt ausgearbeitet. Dadurch besteht ein besserer Widerstand gegenüber Hochwasser und Eis.

Bis zum Mittelalter stand dort das Brückentor mit dem Namen Porta Inclyta. Dieser Name bedeutet in der Übersetzung berühmtes Tor. Allerdings kam es im Mittelalter zum Abriss des Tores. Jedoch ist das Tor, welches Ähnlichkeiten mit der Porta Nigra aufweist, noch heute von vielen Rätseln umgeben. Wissenschaftler können sich bis heute nicht darüber einigen, auf welcher Seite der Mosel das Tor einst stand.

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