Trier und die Porta Nigra

Im Jahr 1986 wurden die Römischen Baudenkmäler, der Dom und die Liebfrauenkirche von Trier in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Dazu gehört auch die Porta Nigra mit ihrem besonderen Flair. Gegen Ende des 2. Jahrhunderts wurde mit dem Bau der Porta ein weiteres grandioses Bauwerk erschaffen, das heute ebenfalls Teil der Welterbestätte ist.

Einst besaß das Nordtor der römischen Stadtmauer ein Ausmaß von etwa 36 Metern Länge, 23 Metern Tiefe und 30 Metern Höhe. In den Jahren 1034 bis 1042 erfolgte der Umbau der Mauer zur Simeonskirche. Kurz nach Beginn des 19. Jahrhunderts wurde mit dem Rückgängigmachen der Einbauten begonnen, die nachträglich erfolgt waren. Schaut man dabei genauer auf die Geschichte der Porta Nigra, richtet sich der Blick durchaus bis in das 16. Jahrhundert vor Chr. zurück. Zur damaligen Zeit herrschte der römische Kaiser Augustus. Dort, wo einst ein Kultort der Treverer zu finden war, erfolgte die Gründung des Augustus Treverum durch Kaiser Augustus gegründet.

Weitere Einzelheiten zur Porta Nigra

Bei dem Bauwerk handelt es sich um das größte römische Baudenkmal, das gleichzeitig in heutiger Zeit am besten erhalten ist. Zu dem liegt das Bauwerk nördlich vor den Alpen. Wird der Name, der seit dem 12. Jahrhundert nachgewiesen ist, ins Deutsche übersetzt, so wird auch vom „Schwarzen Tor“ gesprochen. Das dunkle Bild des Bauwerkes hat sich allerdings erst im Laufe der vielen Jahre ausgeprägt. Ursprünglich wurde heller Sandstein in Form von Steinquadern von den römischen Baumeistern eingesetzt. Deren Gewicht lag bei sechs Tonnen. Auf- und aneinandergesetzt werden konnten die Quader oft fugenlos. Doch sind die Steine heute von Umwelteinflüssen gekennzeichnet, was sich in Nachdunkelungen zeigt.

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