Trier und die Simeonskirche

Im Mittelalter gab es eine lange erprobte Praxis. Dabei erfolgte die Nutzung von römischen Bauten als Steinbruch. Dies galt allerdings nicht für die Porta Nigra. Den Namen hat die Kirche von dem Einsiedler Simeon, der später im Jahr 1035 im Erdgeschoss seine letzte Ruhe fand. Anschließend erfolgte die Heiligsprechung und der Beschluss, niemals eine Abtragung zulassen zu wollen. Stattdessen wurde auf der Basis des Stadttores der Umbau in die Simeonskirche durchgeführt. Erfolgt ist dabei die Umwandlung in eine Doppelkirche, was die oberen Dachgeschosse angeht. Genutzt wurden die Bereiche durch die Pfarrei.

 

Copyright by Marina Teuscher 2016 – 2020