Dessau-Wörlitz

An der Stelle, an der sich die Mulde mit der Elbe vereint, liegt die Stadt Dessau. Urkundlich erwähnt wurde die Stadt zum ersten Mal im Jahr 1213. Bis zum Jahr 1918 fungierte Dessau als Residenz vom Herzogtum Anhalt. Zugleich besaß die Stadt bis zum Jahr 1946 die Position der Hauptstadt von Anhalt. Durch die Auswirkungen des zweiten Weltkrieges litt Dessau unter einer starken Zerstörung. Wohl überlegt wurde der Wiederaufbau durchgeführt.

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Heute bestimmen Sehenswürdigkeiten wie die Georgenkirche und die Staatliche Galerie des Schlosses Mosigkau das Bild. Gäste und Einheimische können zudem in Dessau und der Umgebung zahlreiche Schlösser besuchen, die im 18. und 19. Jahrhundert errichtet worden sind. Sie laden mit zahlreichen Parkanlagen zum Verweilen ein. Im November 2000 wurde die Kulturlandschaft des Gartenreiches Dessau-Wörlitz in die Liste des Welterbes der UNESCO aufgenommen. Die Landschaft sei ein herausragendes Beispiel, wie philosophische Prinzipien innerhalb einer Landschaftsgestaltung umgesetzt worden seien. Aufklärung, Wirtschaft und Erziehung seien harmonisch miteinander verbunden.

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