Naumburg

Viele Augen in Naumburg richten sich ab dem 24.06.2018 nach Naumburg, wo das Welterbe-Komitee in diesem Jahr tagt. Die Stadt hat für den Dom, bei dem es sich zugleich um das Wahrzeichen von Naumburg handelt, einen Antrag auf die Aufnahme in die Liste des Welterbes gestellt. Erreichbar ist die Stadt in Sachsen-Anhalt im Süden. Einen Namen hat sich die Stadt als Mittelpunkt vom nördlichsten Weinanbaugebiet gemacht. Dabei handelt es sich um Saale-Unstrut. Zu den weiteren wesentlichen Punkten gehört die Position als Bahnknotenpunkt. Gekennzeichnet ist das Leben in der Stadt von einer eindrucksvollen Geschichte und vielen weiteren Facetten.

Geografische Gedanken

Gelegen ist die Stadt zugleich dort, wo die Unstrut in die Saale mündet. Dabei ist es bis zur Grenze nach Thüringen nicht mehr weit. In maximal 40 Kilometer Entfernung sind die Städte Jena und Thüringen zu erreichen. Umgeben wird die Stadt vom Weinbaugebiet Saale-Unstrut mit seiner hügeligen Landschaft. Gleichzeitig liegt eine Erreichbarkeit innerhalb des Naturparks Saale-Unstrut-Triasland vor. Ermöglicht wird der Weinbau in dieser Region durch das milde Klima. Gebildet wird die Kernstadt durch die Stadtteile Almrich, Weinberge, Henne und Grochlitz. Des Weiteren gibt es mehr als 25 Ortsteile.

Sehenswerte Facetten

Beim Wahrzeichen handelt es sich um den Naumburger Dom. Bekannt ist dieser als spätromanisch-frühgotischer Dom St. Peter und Paul. Der Dom erwartet in der bischöflichen Vorstadt den Besuch von Gästen. Begonnen hat die Geschichte des Doms, der im Jahr 2018 auf der Liste der Welterbe-Tagung der UNESCO steht, schon vor dem Jahr 1213.

Des Weiteren präsentiert sich die Stadt mit den Ausstellungen, die zum Stadtmuseum Naumburg gehören. Zu erreichen sind diese an fünf Standorten, die sich innerhalb der Innenstadt und im Ortsteil Großjena befinden. Darunter sind das Stadtmuseum „Hohe Lilie“ sowie das Nietzsche-Haus zu finden. Zu den weiteren sehenswerten Facetten gehören der Marktplatz mit der Stadtkirche St. Wenzel, die Katholische Kirche sowie das Marientor.

Das Naumburger Hussiten-Kirschfest

Die Aufmerksamkeit für dieses Fest richtet sich jährlich am letzten Wochenende im Juni auf die Stadt. Es handelt sich um den Zeitraum der Süßkirschenernte. Im Mittelpunkt steht eine Festwiese, auf der sich 15 Festzelte befinden, deren Bewirtschaftung durch Vereine erfolgt. Des Weiteren ist ein Hussiten-Lager zu sehen, das sich durch das mittelalterliche Markttreiben auszeichnet. Zu den weiteren Attraktionen dieses Festes gehören ein großer Festumzug sowie das Weindörfchen. Außerdem sind Spuren des Festes an den unterschiedlichsten Plätzen in der Stadt zu finden.

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