Die Welterbestätten in Sachsen

Jährlich tagt das UNESCO Welterbe-Komitee, um über Anträge von Ländern zur Aufnahme besonderer Stätten in die Welterbe-Listen zu entscheiden. Weltweit ergibt sich für über 160 Länder das folgende Bild: http://deutsches-welterbe.de/die-unesco/welterbestaetten-in-167-laendern/ Für Sachsen kam es bisher zur Aufnahme folgender Stätten:

Muskauer Park – 2004 – Grenzüberschreitendes Welterbe mit Polen

Dieser in der Oberlausitz erreichbare Landschaftspark besitzt eine Größe von 830 Hektar. Dadurch handelt es sich um den größten Landschaftspark in Zentraleuropa. Gekennzeichnet ist diese Anlage vom englischen Stil. Seinen Namen hat dieser Park durch den Mann erhalten, der für die Schöpfung des Parks verantwortlich ist: Hermann Fürst von Pückler-Muskau.  

Serielle transnationale Stätten im Überblick

Dabei handelt es sich um Welterbe-Stätten, wo der Welterbetitel an mehrere Nationen für eine Welterbestätte verliehen wird. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es vier dieser Stätten:

Wattenmeer – 2009

In diesem Fall geht es um bestimmte Küstenbereiche, die am Meer zu erreichen sind. Spürbar ist in diesen Bereichen ein von den Gezeiten ausgehender starker Einfluss. Zweimal täglich ist das Bild des Wattenmeeres von der Hochwsserzeit und der Niedrigwasserzeit gekennzeichnet. Auf der ganzen Welt gibt es eine Reihe von Wattenmeeren, wobei gleichzeitig eine Lage in den gemäßigten Zonen gegeben ist. Die in den tropischen Zonen befindlichen Küstengebiete zeichnen sich teilweise durch mit überwachsenen Mangroven Flächen aus. Zur Welterbestätte gehört das Niedersächsische Wattenmeer. In den Jahren 2011 und 2014 kam es zur Erweiterung dieser Welterbestätte, an der Deutschland, die Niederlande und Dänemark beteiligt sind. 

Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas – 2011

Bei dieser Weltnaturerbestätte handelt es sich um eine Reihe von Buchenwaldgebieten, die sich räumlich getrennt in den unterschiedlichsten Ländern befinden. Insgesamt umfasst die Fläche 92.093 Hektar. Ein Anteil von 30 Prozent befindet sich in der Ukraine. Überwiegend handelt es sich in Deutschland um naturnahe Altwälder. Für die Karpaten greift die Bezeichnung „echte Urwälder“. An dieser Welterbestätte sind die Länder Albanien, Belgien, Bulgarien, Italien, Kroatien, Österreich, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Spanien und die Ukraine beteiligt. In den Jahren 2011 und 2017 kam es zur Erweiterung der Welterbestätte sowie im Jahr 2017 zu einer Namensänderung. 

Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen – 2011

Es handelt sich um 111 Fundstellen, die aus der Zeit des 5. bis 1. Jahrtausends vor Chr. stammen. Zu finden sind die in mehreren Staaten, wobei dies Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Schweiz und Slowenien sind. Federführung für die Bewerbung bei der UNESCO war die Schweiz. Zu den bedeutenden Regionen bei deser Welterbestätte gehört der Zürichsee. 

Das architektonische Werk von Le Corbusier – ein herausragender Beitrag zur Moderne – 2016

Einen Namen machte sich der schweizerisch-französische Architekt und Stadtplaner Le Corbusier mit einer Reihe von Bauwerken. Es erfolgte die Aufnahme von 17 Welterbestätten, die eine Entwicklung zeigen. Genauer geht es um das 20. Jahrhundert in Verbindung mit der Entwicklung von einer neuen architektonischen Ausdruckssprache. Beteiligt an dieser Welterbestätte sind Argentinien, Belgien, Frankreich, Indien, Japan und der Schweiz.

Montanregion Erzgebirge/Krusnohori – 2019

Dabei handelt es sich um eine im Erzgebirge gelegene Bergbaulandschaft. Diese Welterbestätte liegt zum einen im sächsischen Teil von Deutschland und auch im Tschechischen Böhmen. Zum einen sind dort technische Denkmäler zu finden, die noch original erhalten sind. Des Weiteren gibt es in der Region viele Einzeldenkmäler sowie Sachgesamtheiten, die mit dem Montanwesen zusammenhängen.

Ein Blick auf Deutschland

http://www.deutsches-welterbe.de/deutschland

Einblick in meine weiteren Webseiten

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