Görlitz

Bekannt ist Görlitz als östlichste Stadt in Deutschland. Es handelt sich zugleich um die größte in der Oberlausitz gelegene Stadt. Durch die Lage an der Neiße bieten sich erste Möglichkeiten zu Spaziergängen. Besonderen Reiz übt die Neiße aufgrund ihrer Funktion als Grenze zu Polen aus. Zusammen mit Hoyerswerda und Bautzen kommt es in Verbindung mit Görlitz zur Bildung eines oberzentralen Städteverbundes. Zugehörig ist dieses Gebiet zur Region Oberlausitz-Niederschlesien und gleichzeitig Mitglied in der Euroregion Neiße. Zusammen mit Zgorzelec nimmt Görlitz die Funktion einer Europastadt wahr.

Die Seite der Natur

Auf dem Stadtgebiet erstrecken sich teilweise ein Vogelschutzgebiet sowie vier Gebiete, bei den es sich um ein FFH-Gebiet handelt. Maßgebend dafür ist die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie. Streckenweise kommt es zu einer Überschneidung des FFH-Gebietes Neißegebiet sowie des Vogelschutzgebietes Neißetal. Innerhalb des Vogelschutzgebietes sind 26 Vogelarten beheimatet, die in den Kategorien 1 und 2 der Roten Liste von Sachsen nachgewiesen sind. Darunter befinden sich der Ortolan, der Flussuferläufer sowie der Eisvogel und der Mittelspecht. Innerhalb des Freistaates Sachsen hat gerade dieses Gebiet für die vier Vogelarten eine hohe Bedeutung als Brutraum.

Die sehenswerten Seiten

In Mitteleuropa präsentiert sich Görlitz mit einer der Altstädte, die als am besten erhalten gilt. Ein Besuch bietet sich am Untermarkt an, wo die alte Ratsapotheke zu erreichen ist. Am Obermarkt erwartet die Besucher der Reichenbacher Turm, der in der Nähe der Kaisertrutz zu erreichen ist. Des Weiteren lädt das Görlitzer Warenhaus zu einem Besuch ein. Unter den weiteren Attraktionen sind ferner der Stadtpark mit dem Meridianstein sowie die Oldtimer-Parkeisenbahn zu finden.

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