Augsburg – Die Fuggerei

Die Stadt, die mehrfach in seiner Geschichte ein kulturelles Zentrum darstellte, besitzt heute viele Sehenswürdigkeiten. Dazu gehört die Augsburger Fuggerei, bei der es sich weltweit um die älteste bestehende Sozialsiedlung handelt. Zur Stiftung der Reihenhaussiedlung kam es im Jahr 1521 durch Jakob Fugger, dem Reichen. Heutzutage ist das Bild von 67 Häusern gekennzeichnet, in denen sich 140 Wohnungen befinden. Dort leben 150 katholische Bürger, die ihre Bedürftigkeit nachgewiesen haben. Sie zahlen eine Jahreskaltmiete in Höhe von 0,88 Euro. Täglich wird für den Stifter sowie für die Stifterfamilie Fugger ein Glaubensbekenntnis, ein Vaterunser sowie ein Ave Maria gesprochen. Noch immer wird über das Stiftungsvermögen von Jakob Fugger die Sozialsiedlung unterhalten.

Die Fuggerei als Sehenswürdigkeit

Bei der Fuggerei handelt es sich um die sehenswerte Facetten, die für Besucher den Anziehungspunkt, der nach dem Augsburger Rathaus am häufigsten aufgesucht wird. Der zu zahlende Eintritt wird für den Erhalt der Fuggerei verwendet. Eine erhebliche Erweiterung sowie eine Neugestaltung erfuhr das Fuggereimuseum im Jahr 2006. Dort ist die letzte Wohnung zu finden, die noch im Original erhalten ist. Geprägt ist diese Wohnung von einer Einrichtung im Stil vom 18. Jahrhundert.

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