Kleinere Städte und Gemeinden in Brandenburg 2

Angermünde

Innerhalb des brandenburgischen Landkreises Uckermark ist Angermünde zu erreichen. Mit dem Prädikat „Staatlich anerkannter Erholungsort“ darf sich die Stadt seit dem Jahr 2010 präsentieren. Erreich ist die uckermärkische Stadt nach einer Fahrt von 80 Kilometern von Berlin aus. Umgeben wird die Stadt teilweise von der Oder sowie von Schorfheide.

Innerhalb des Stadtgebietes sind die Seen Heiliger See, Gruminsee, Wolletzsee sowie Parsteiner See und Mündesee zu erreichen. Zu den Sehenswürdigkeiten gehört das historische Erscheinungsbild von der Altstadt. Geprägt ist das Stadtbild durch dominante Bauwerke wie das Franziskanerkloster, wo des Öfteren Veranstaltungen zum Verweilen einladen. Des Weiteren befindet sich im Kloster eine Dauerausstellung.

Biesenthal

Möchten Gäste einmal ein kaiserliches Postamt anschauen, so bietet sich ein Ausflug nach Biesenthal an. Erreichbar ist die Stadt im brandenburgischen Landkreis Barnim. Ihre geomorphologische Form erhielt die Region im Wesentlichen vor rund 15.000 Jahren in der Weichsel-Kaltzeit. Viele Zungenbeckenseen verdeutlichen innerhalb des Naturschutzgebietes Biesenthaler Becken die glaziale Seite der Region.

Schritt für Schritt kommt es seit dem Jahr 1996 zur Sanierung des komplett unter Denkmalschutz stehenden historischen Altstadtkerns. Seit dem Jahr 2008 befindet sich in Biesenthal ein Pflasterdenkmal mit einem Verweis auf die frühere Schäfers Schmiede. Den Besuchern der Region bietet sich das Eintauchen in die Märkische Eiszeitstraße, da in der Region viele Radtour- und Wandermöglichkeiten gegeben sind. Zu den ständigen Veranstaltungen der Stadt gehören das „Musikfestival Rockende Eiche“, das „Wukenseefest“ und das „Bahnhofsmusikfest am Kulturbahnhof“.

Premnitz

Im brandenburgischen Landkreis Havelland ist die Kleinstadt Premnitz nahe der Havel zu erreichen. In der weiteren Umgebung befinden sich Städte wie Stendal, Potsdam, Brandenburg an der Havel und Rathenow. Des Weiteren wird Premnitz vom Naturpark Westhavelland umgeben. Innerhalb des Stadtgebietes befindet sich zudem das Naturschutzgebiet Untere Havel Süd.

Beim Premnitzer Wahrzeichen handelt es sich um die in der Nähe des Bahnhofs gelegene Steinbogenbrücke. Dieses Bauwerk stellte einst eine Eisenbahnbrücke dar, deren Verlauf zwischen der Havel und dem Pulverwerk beziehungsweise dem Chemiefaserwerk gegeben war. Ferner war Premnitz einer der Standorte, an dem im Jahr 2015 die Bundesgartenschau stattfand. Zur damaligen Zeit kam es zur Errichtung von einem Naturerlebnispfad.

Falkensee

Östlich im Landkreis Havelland ist die Stadt Falkensee zu erreichen. Es handelt sich bei Falkensee um ein brandenburgisches Mittelzentrum. Mittlerweile gilt die Stadt als Große kreisangehörige Stadt, die sich in der Zehdenick-Spandauer Havelniederung befindet. Gelegen sind in der Umgebung von Falkensee Schönwalde, Dallgow-Döberitz und Schönwalde.

Insgesamt sind 25 denkmalgeschützte Objekte in Falkensee zu finden. Die Stadt verfügt über fünf Gotteshäuser, zu denen die Evangelische Dorfkirche Falkenhagen gehört. Zu den sehenswerten Facetten zählen die Geschichtsdenkmäler wie der Geschichtspark auf dem Gelände, wo sich einst einst ein KZ-Außenlager befand. Von Bedeutung sind ferner das in der Falkenhagener Straße Museum sowie die Internationalen Falkenseer Musiktage und weitere Facetten der Stadt.

Neuruppin

Nördlich im Land Brandenburg ist die Kreisstadt Neuruppin zu erreichen. Es handelt sich dabei um den traditionellen Hauptort vom Ruppiner Land. Zugleich ist Neuruppin die Kreisstadt vom Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Bekannt ist die Stadt zudem als Fontanestadt, da an diesem Ort Theodor Fontane geboren ist. Im Jahr 2019 wird der 200. Geburtstag von Fontane gefeiert. Bis zum heutigen Tag wird Neuruppin als die preußischste von allen Städten angesehen.

Zu den sehenswerten Facetten gehören sakrale Bauten wie die Klosterkirche Sankt Trinitatis und die Kirche in Karwe. Unter den weltlichen Bauten ist das Fontane-Geburtshaus zu finden. Des Weiteren bietet sich der Tempelgarten zu einem Besuch an. Für Besucher gibt es außerdem der Blick auf eine Reihe von Kulturorten wie die Galerie am Bollwerk, die Museen und die Skulpturen an.

Birkenwerder

In den brandenburgischen Landkreis Oberhavel zieht es Gäste, wenn der Besuch in der Gemeinde Birkenwerder geplant ist. Sie erleben zugleich eine Gemeinde, die in der Zehdenick-Spandauer Havelniederung liegt. Bis zum Berliner Zentrum beträgt die Entfernung 25 Kilometer. Mit dem Besuch in Birkenwerder erleben Gäste eine Gemeinde, die über einen Waldflächen-Anteil von mehr als 50 Prozent verfügt.

Gleichzeitig lädt die Gemeinde mit vielen Wander- und Waldwegen zum Verweilen ein. Neben einer Reihe von Bodendenkmälern bietet sich die Clara-Zetkin-Gedenkstätte zu einem Besuch an. Des Weiteren befindet sich die evangelischen Kirche in der Nähe der Ortsmitte. Dabei handelt es sich um einen sogenannten Stülerbau. Im Jahr 1849 kam es zur Errichtung des Baus, wobei gelbe Birkenwerderaner Klinker die Grundlage bildeten

Nauen

Die im brandenburgischen Landkreis Havelland gelegene Stadt stellt aufgrund ihrer Gesamtfläche eine der Gemeinden dar, die zu den flächengrößten von Deutschland gehört. Bei der Stadt handelt es sich zugleich um ein Mitglied der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“. Innerhalb des Landkreises Havelland ist Nauen als westlicher Teil vom Osthavelland anzusehen.

Neben den Baudenkmälern in Nauen lädt die historische Altstadt zu einem Besuch ein. Zur Errichtung einiger dort befindlicher Gebäude kam es in der Zeit vom 17. bis 20. Jahrhundert. Dazu gehört der Wasserturm mit seiner Erbauung um das Jahr 1898. Unter den weiteren Sehenswürdigkeiten sind ein schmales Fachwerkhaus sowie die Christuskirche in Markee zu finden.

Lübben (Spreewald)

Innerhalb des Landkreises Dahme-Spreewald fungiert Lübben (Spreewald) als Kreisstadt. Zugleich ist die Stadt im Land Brandenburg in der Niederlausitz zu erreichen. Noch im Jahr 1999 wurde der Stadt das Prädikat „Staatlich anerkannter Erholungsort“ verliehen. Durchflossen wird die Stad von dem Roten Nil, dem Burg-Lübbener-Kanal sowie von der Spree. Des Weiteren befindet sich dort das Große Fließ, das als Südostgrenze bekannt ist.

Bei einem Besuch in Lübben (Spreewald) öffnet sich eine Welt von Bauwerken, die in der brandenburgischen Denkmalliste eingetragen sind. Dazu gehören verschiedene historische Bauwerke wie die Dorfkirche Steinkirchen und die Paul-Gerhardt-Kirche. Neben dem Stadt- und Regionalmuseum Schloss Lübben lädt ein Kletterwald mit elf Parcours zu einem Besuch ein. Dort befindet sich zudem ein Kletterturm von 10 Meter.

Kleinmachnow

Im brandenburgischen Landkreis Potsdam-Mittelmark ist die Gemeinde Kleinmachnow zu erreichen. Gleichzeitig befindet sich die Gemeinde im Südwesten vom Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf. Zur Begrenzung trägt zu einem großen Teil der Teltowkanal bei. Mittlerweile besitzt die Gemeinde einen eigenen Anschluss an die BAB 115. Zu einem Besuch lädt ferner die Potsdamer Innenstadt ein, die nach einer Fahrt von ungefähr 16 Kilometern erreicht wird.

Unter den zahlreichen Bauwerken sind das Medusentor und die Bäkemühle zu finden. Des Weiteren laden die Ufer vom Teltowkanal, einer künstlichen Wasserstraße, zu einem Spaziergang ein. Dadurch kommt es zur Verbindung von Dahme und Havel. Weitere sehenswerte Facetten sind das historische Forsthaus sowie das Vorlaubenhaus.

Rühstädt

Der Landkreis Prignitz bildet die Umgebung für die Gemeinde Rühstädt. Eine Fahrt führt in den nordwestlichen Teil von Brandenburg. Bei einem Aufenthalt dort besteht die Möglichkeit zu Ausflügen in die Stadt Wittenberge. Rühstädt als Dorf ist zwar klein, hat seinen Besuchern jedoch eine besondere Attraktion zu bieten.

Bekannt ist die Gemeinde seit vielen Jahren als Storchendorf. In keiner Region gibt es mehr Störche, die brüten. Mitunter finden bis zu 40 Storchenpaare den Weg nach Rühstädt. Es ist insbesondere die Lage an Elb- und Havelauen, die die Region auszeichnen. Eine besondere Ehre wurde dem Dorf zu teil, als es im Jahr 1996 zur Verleihung des Titels „Europäisches Storchendorf“.

Diedersdorf

Bei Diedersdorf handelt es sich um einen Ortsteil, der zu Großberlin gehört. Gleichzeitig liegt eine Zugehörigkeit zum im Bundesland Brandenburg gelegenen Landkreis Teltow-Flämig vor. Die erstmalige Erwähnung im Landbuch der Mark Brandenburg erfolgte im Jahr 1375. Zum Ende des Jahres 2001 kam es zur Eingemeindung in die Gemeinde Großbeeren, was gleichzeitig zum Verlust der politischen Selbständigkeit führte.

Zu den sehenswerten Facetten gehört die Dorfkirche Großbeeren. Bei der Entstehung des Baus, deren Grundlage Feldsteine bilden, wird von der Hälfte im 14. Jahrhundert ausgegangen. Zur überregionalen Bekanntheit hat das Gutshaus Diedersdorf beigetragen, das in der Umgangssprache als Schloss Diedersdorf bekannt ist. Neben der im 13. Jahrhundert errichteten Dorfkirche Kleinbeeren bietet sich ein Besuch im Landschaftsschutzgebiet Diedersdorfer Heide und Großbeerener Graben an, die zum Ortsteil gehören.