Die Welterbestätten in Kenia

kilimanjaro-1025146_1920

Der offiziell als Republik Kenia ist Ostafrika gelegene Staat zeichnet sich durch die größte Wirtschaft von Südost- und Zentralafrika aus. Umgeben ist das Land von Staaten wie Äthiopien, Somalia und Tansania. Seine Unabhängigkeit von Großbritannien hat Kenia Ende des Jahres 1963 erlangt. Mittlerweile liegt seit August 2010 eine Unterteilung in 47 Gebietskörperschaften mit halbautonomen Hintergrund vor.

Naturschutz und Nationalparks

Eine große Bedeutung kommt den Nationalparks zu. Dazu gehört der Tsavo-Nationalpark, bei dem eine Unterteilung in Tsavo-West und Tsavo-Ost vorliegt. Als Naturschutzgebiet ist die Masai Mara bekannt, die den nördlichen Ausläufer der Serengeti darstellt. Empfehlenswert ist der Besuch im Juli und August, da die Region in diesem Zeitraum vom großen Tierreichtum gekennzeichnet ist.

Das Welterbe

Im Jahr 1997 begann die UNESCO, verschiedene Regionen in die Listen des Welterbes aufzunehmen:

Nationalpark Mount Kenya – 1997; 2013 um das Lewa-Wildschutzgebiet erweitert

Innerhalb des Nationalparks befindet sich das Mount-Kenya-Massiv. Aufgrund der Höhe von 5.199 Metern handelt es sich um das zweithöchste afrikanische Bergmassiv. Nur das Massiv des Kilimandscharo ist höher. Gelegen ist das Zentrum vom Bergmassiv in einer Entfernung von 15 Kilometern. Der Park hat eine Größe von 715 km². 

Nationalpark Lake Turkana mit Sibiloi-Inseln (Fundstätte fossiler Säugetiere) und South Island-Nationalpark – 1997; 2001 erweitert

Altstadt von Lamu – 2001

Dabei handelt es sich um eine Sandinsel mit einer Größe von 12 x 6 Kilometer. Gekennzeichnet ist das Bild von Mangrovenbuchten. Sie befindet sich im Indischen Ozean vor der Küste von Kenia. In Verbindung mit den Inseln Pate und Manda kommt es zur Bildung vom Lamu-Archipel. Neben dem Weltkulturerbe Lamu-Altstadt sind das Lamu-Museum und die Fischerdörfer sehenswert. 

Kayas (Heilige Wälder) der Mijikenda – 2008

Seen des Great Rift Valley – 2011

Fort Jesus in Mombasa – 2011

Archäologische Stätte Thimlich Ohinga – 2018

Copyright by Marina Teuscher 2016 – 2030