Algerien

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Bei Algerien handelt es sich um den größten Staat auf dem afrikanischen Kontinent. Das Land präsentiert sich mit den Amts- und Nationalsprachen Arabisch und Tamazight. Der Hauptteil der Bevölkerung lebt an der Mittelmeer-Südküste, im Atlasgebirge sowie im Nordteil des Landes. Dagegen verzeichnet der weitaus größere Südteil nur eine dünne Besiedlung. An der Mittelmeerküste befindet sich ein schmaler und buchtenreicher Saum. Dahinter zeigt sich das Land mit einer leichten Gebirgslandschaft und weiteren Facetten. Während das Klima im Norden mediterran ausfällt, ist das Land im Süden von einem extrem trockenen Wüstenklima gekennzeichnet. Zudem ist auf 80 Prozent der Landesfläche fast keine Vegetation vorzufinden. Und doch besitzt das Land einige Regionen, bei denen eine Aufnahme in die Liste des Welterbes erfolgte:

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Bergfestung Beni Hammad – 1980

Felsmalereien des Tassili n’Ajjer – 1982

Tal von M’zab – 1982

Ruinenstadt Tipasa – 1982

Römische Ruinen von Timgad – 1982

Kasbah (Altstadt) von Algier – 1992

In die Liste des weltweiten immateriallen Kulturerbes hat die UNESCO folgende Ausdrucksformen des Landes aufgenommen:

2005/2008 – Die polyphone Musik Ahellil der Region Gourara mit Poesie, Tanz und Liedern

2012 – Die Hochzeitsriten und Kostümherstellung inTlemcen

2013 – Die Pilgerreise zum Mausoleum von Sidi Abd el-Qader Ben Mohammed (Sidi Cheikh)

2013 – Die Imzad-Musik der Tuareg-Gemeinschaften (gemeinsam mit Mali und Niger)

2014 – Die Sebiba-Rituale und -Zeremonien in der Djanet-Oase 

2015 – Sbuâ – Pilgerreise zum Mausoleum von Sidi El Hadj Belkacem 

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