Die Welterbestätten in Gambia

An den Ufern des Flusses Gambia sowie an der afrikanischen Westküste ist die gleichnamige Republik zu erreichen. Fast vollständig umschlossen wird Gambia durch den Staat Senegal, dessen Fläche 20 Mal höher ausfällt. Lediglich der Küstenbereich ist nich um Senegal umschlossen. Gleichzeitig handelt es sich bei dem Staat mit einer Fläche von 11.295 Quadratkilometern um das kleinste afrikanische Land. Die Funktion der Hauptstadt nimmt Banjul wahr.

Weitere Facetten des Landes

Gambia besitzt eine Küste mit einer Länge von etwa 80 Kilometern. Rund 11,5 Prozent von der Landesfläche zeichnen sich durch Gewässer aus. Gleichzeitig bedeutet dies das Vorliegen von Wasserflächen mit einer Größe von 1300 Quadratkilometern. Das Land besitzt zudem eine Vielzahl von Pflanzenarten, was zum einen an der geografischen Position von Gambia liegt. Andererseits tragen zahlreiche Feuchtgebiete ihren Anteil an der Pflanzenvielfalt mit bei. Inmitten dieser Kulisse befinden sich zwei Stätten, die die Unesco in die Welterbe-Listen der UNESCO aufnahm. Es handelt sich um

James Island – 2003

Bis zum Jahr 2011 war die Rede von James Island. Inzwischen ist die Insel als Kunta Kinteh Island bekannt. Die Insel hat eine historische Bedeutung und findet jährlich bei mehr als 15.000 Touristen die Aufmerksamkeit. Die Entfernung bis zum Dorf Juffure beträgt etwa fünf Kilometer. Dort kommt es zur Dokumentation des westafrikanischen Sklavenhandels. 

Megalithische Steinkreise von Senegambia – 2006

Die Steinkreise besitzen eine Länge von 350 Kilometern. Gegeben ist außerdem eine Breite von 100 Kilo. Enthalten sind in diesem Band über 1000 Monumente. Dabei verläuft dieses Band am Fluss Gambia entlang und zugleich durch die Staaten Senegal und Gambia. Zum Welterbe der UNESCO gehören vier Gruppen dieser Steinkreise. 

Der Blick auf die Welterbestätten

http://deutsches-welterbe.de/die-unesco/welterbestaetten-in-167-laendern/

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