Die Welterbestätten in Niger

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Der in Westafrika gelegene Binnenstaat wird vom gleichnamigen Fluss durchquert. Begrenzt wird das Land durch Staaten wie Libyen, Algerien sowie Benin. Seit dem Jahr 1960 ist die französische Kronkolonie unabhängig.

Regelmäßig finden Feste wie das islamische Volksfest Bianou statt. Außerdem kommt es in Massalata zur Versammlung der Azna. Ebenfalls lädt das jährliche Nomadentreffen Cure Salee viele Besucher aus den umliegenden Staaten zum Besuch ein.

Neben einem bedeutenden Musikwettbewerb besuchen viele Menschen das Festival International de la Mode Africaine.

Folgende Stätten hat die UNESCO inzwischen in die Listen des Welterbes aufgenommen:

Naturparks Aïr und Ténéré – 1991

Nationalparkkomplex W – Arly – Pendjari (N/GÜ/1996; 2017 Erweiterung der bestehenden Stätte „Nationalpark W“ in Niger um Gebiete in Benin und Burkina Faso) – 2017

Bei dieser Welterbestätte handelt es sich um einen grenzübergreifenden Nationalpark. Dessen Fläche erstreckt sich über die Staaten Benin, Burkina Faso und Niger. Gebildet wird der WAP-Nationalparkkomplex durch den Nationalpark W, den in Burkina Faso befindlichen Nationalpark Arly sowie den Nationalpark Pendjari, der sich in Benin befindet. Mehr als 70 Arten von Säugetieren, die tagaktiv sind, befinden sich in der Savannenfauna, die das Bild vom Nationalpark W kennzeichnet. 

Historisches Zentrum von Agadez – 2013

Bei der Kernzone vom Welterbe handelt es sich um den historischen Stadtkern. Ursprünge dieses Bereichs gehen auf das 15. und 16. Jahrhundert zurück. In dieser Region befinden sich Moscheen, Paläste und Häuser, deren Bild von einer traditionellen Lehmziegelarchitektur gekennzeichnet ist. Unter den dort befindlichen Bauwerken ist die Große Moschee von Agadez zu finden, deren Höhepunkt das ikonische Minarett mit einer Höhe von 27 Metern bildet. 

Der Blick auf die Welterbestätten

http://deutsches-welterbe.de/die-unesco/welterbestaetten-in-167-laendern/

Geschrieben und Copyright by Marina Teuscher 2016- 2030