Die Welterbestätten in Pakistan

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Begrenzt wird der in Südasien liegende Staat durch den Iran, Afghanistan, China und Indien. Zur Entstehung des Staates kam es im Jahr 1947. Zum Land gehört mit einer Länge von 1.046 Kilometer ein Teil von der Küste vom Arabischen Meer. Bei der Landesgrenze liegt komplett eine Länge von 7.056 Kilometer vor. Es handelt sich bei dem Land um den neuntgrößten Staat von Asien. Insgesamt hat der Staat eine Fläche von 880.254 Quadratkilometer.

Zu den besonderen Eckpunkten gehört der äußerste Norden des Landes. Dort kommt es zum Aufeinandertreffen vom Hindukusch, dem Himalaya und dem Karakorum, den weltweit höchsten Gebirgszügen. Dabei erreicht der Tirich Mir eine Höhe von 7.700 Meter. Auf bemerkenswerte 8.611 Meter kommt der K2, der den zweithöchsten Gipfel der Welt darstellt. Außerdem ist der Nanga Parbat mit der Höhe von 8.125 im Land zu erreichen.

Als weiteres sehenswertes Highlight zeigt sich die Tierwelt mit etwa 190 verschiedenen Säugetierarten. Teilweise sind Tiere im Suhanra-Nationalpark zu finden. Reich ist mit etwa 670 Zugvogelarten die Welt der Vögel ausgeprägt. Ebenso sehenswert ist die Landschaft, von denen die UNESCO einige Regionen oder Stätten in die Listen des Welterbes aufnahm:

Ruinenstadt Moenjodaro 1980

Dort, wo sich innerhalb des heutigen Pakistans der Unterlauf des Indus befindet, ist die historische stadtähnliche Siedlung zu erreichen. Nach langer Vergessenheit wurde der Ort im Jahr 1922 wiederentdeckt. Dies geschah durch britisch-indische Archäologen. Es wird vermutet, dass sich dort einst das Hauptzentrum der Indus- oder Harappakultur befand. Genauer gesagt handelt es sich um einen Ruine3nhügel, der bereits aus größerer Entfernung erkennbar ist.

Buddhistische Ruinen von Takht-i-Bahi 1980

Erreichbar ist dieses Kloster in der antiken Region Gandhara in deren Hügeln. Zur Gründung kam es im ersten vorchristlichen Jahrhundert. In der heutigen Zeit zeichnet sich das Kloster durch seinen gut erhaltenen Zustand aus, was der günstigen Lage zuzuordnen ist. Das Kloster ist ein gutes Beispiel dafür, dass die Gandhara-Kultur es verstand, eigene Klöster gegenüber außen abzuschotten. 

Ruinenstadt Taxila 1980

Einst existierte das Reich Gandhara. Dessen Hauptstadt mit historischem Hintergrund war in früheren Jahren die Stadt Taxila. Die Blütezeit der Stadt begann im fünften vorchristlichen Jahrhundert. Angehalten hat diese bis in das fünfte Jahrhundert nach Chr. In der Mitte vom 19. Jahrhundert kam es zur Wiederentdeckung der Ruinen von Taxila. 

Festung und Shalimar-Gärten in Lahore 1981

Ruinen und Totenstadt von Thatta 1981

Festung Rohtas 1997

Der Blick auf die Welterbestätten

http://deutsches-welterbe.de/die-unesco/welterbestaetten-in-167-laendern/

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