Die Welterbestätten in Georgien

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Zu erreichen ist der Staat an der Nahtstelle von Eurasien in Transkaukasien. Gleichzeitig liegt der Staat südlich vom Großen Kaukasus und östlich vom Schwarzen Meer. Begrenzungen des Landes erfolgen durch Aserbaidschan, Armenien, der Türkei sowie Russland.

Bei den Einwohnern des Landes ist die Rede vom Balkon von Europa. Die Landesfläche umfasst eine Größe von etwa 69.700 Quadratkilometer. Zu mehr als 85 Prozent wird das Land von Gebirge und Vorgebirge bedeckt. Der im Großen Kaukasus gelegene Schchara stellt mit einer Höhe von 5.068,9 Meter den höchsten Berg des Landes dar.

Heute befinden sich im Land etwa 58 professionelle Bühnen. Besonders sehenswert sind das staatliche Opernhaus in Tiflis sowie das staatliche Georgische Institut für Theater und Film. Gleichzeitig ist die Aufmerksamkeit dem Seehafen von Batumi zu widmen.

Das Welterbe

Selbst die UNESCO hat auf Antrag drei Stätten in die Liste des Welterbes aufgenommen:

Historische Kirchen von Mzcheta – 1994

Im Osten von Georgien ist die Region Mzecheta-Mtlaneti zu erreichen, deren Hauptstadt Mzcheta ist. Bei der Stadt handelt es sich heute um das religiöse Zentrum. Die Existenz der Stadt lässt sich auf mehr als 3000 Jahre belegen. Die Existenz der Stadt lässt sich auf mehr als 3000 Jahre belegen. Einst lag die Stadt im Zentrum von Iberien und nahm die Funktion der Hauptstadt für das Iberische Reich wahr. 

Kloster Gelati – 1994

Im Westen von Georgien ist diese Klosteranlage zu erreichen. Dabei ist eine Lage in der Nähe der Stadt Kutaissi gegeben. Mit Blick auf die georgische Kunst handelt es sich um eines der wichtigsten Werke. Zeitweilig lag ein Eintrag auf der Roten Liste vor. In Verbindung mit dem Kloster steht die Akademie von Gelati, deren Gründung im Jahr 1106 erfolgte. Im Jahr 2017 kam es zu einer Reduzierung des Umfangs der Welterbestätte. 

Bergdörfer von Swanetien – 1996

Genauer geht es um die Bergdörfer von Oberswanetien. Diese besitzen eine Lage im Nordwesten von Georgien. Bereits zu Zeiten der Sowjetunion lag ein Schutz für das Uschguli-Tschaschaschi-Museum vor. Weitestgehend sind diese Dörfer unversehrt erhalten geblieben. Auch heute noch sind die mittelalterlichen Wohntürme sehr gut zu erkennen. Mittelalterliche Wehrtürme sind fast überall in den Bergdörfern zu finden.

Der Blick auf die Welterbestätten

http://deutsches-welterbe.de/die-unesco/welterbestaetten-in-167-laendern/ 

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