Die Welterbestätten in Japan

disney-832089_1920

Bei Japan handelt es sich um einen aus 6852 Inseln bestehenden Staat, der eine schicksalhafte Geschichte besitzt. Unter Bezug auf die Fläche stellt Japan den weltweit viert größten Inselstaat dar. Innerhalb der asiatischen Länder liegt mit Japan ein dichter besiedeltes Land vor, das uralte Traditionen und eine unvergleichliche Kultur vereinen. Aus historischer Sicht stellt Japan die erste Industrienation in Asien dar. Inzwischen ist die Volkswirtschaft sehr hoch entwickelt, selbst wenn es sich um eine Inselkette handelt. Seit vielen Jahren schon sind japanische Fußballspieler in Ligen der Welt zu sehen.

Als Hauptinsel von Japan gilt Hokkaido im Norden. Des Weiteren sind Honshu sowie Kyushu und Shikoku als Hauptinseln des Landes anzusehen. Von großer Bedeutung ist natürlich die Hauptstadt Tokio, die als modernes Tokio ein Begriff ist. Zur Hauptstadt gibt es erste Ausführungen an dieser Stelle: Tokio Viele Akzente setzt der Inselstaat durch seine Städte, von denen zehn Inselstädte im Jahr 2010 mehr als 1.000.000 Einwohner hatten. Dabei handelt es sich um

aso-1513626_1920

Tokio          

Yokohama

Osaka

Nagoya

Sapporo

Kobe

Kyoto

Fukuoka

Kawasaki und

Saitama

Zeitunterschied MEZ: 8 Stunden – MESZ 7 Stunden

Das Welterbe

Auf allen Inseln und in allen Städten gibt es eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten zu sehen. Dazu gehören die Gebiete oder Stätten, die von der UNESCO in die Listen des Welterbes aufgenommen wurden:

castle-1050388_1920

Adelssitz Himeji-jo – 1993

Die Präfektur Hyogo umgibt die Stadt Himeji, in der die gleichnamige Burg zu erreichen ist. Es handelt sich dabei um eines der ältesten Bauwerke, das aus dem 17. Jahrhundert noch erhalten ist. Insgesamt besteht die Burganlage aus 83 Gebäudeteilen. Bekannt ist die Anlage als schönstes Beispiel des Burgenbaus in Japan. Gleichzeitig stellt die Burg einen der nationalen Kulturschätze des Landes dar. 

Buddhistische Heiligtümer von Horyu-ji – 1993

Bei dieser Welterbe-Stätte handelt es sich um einen buddhistischen Tempel. Dieser befindet sich innerhalb der Präfektur Nara in der Stadt Ikaruga. Die dort befindlichen Holzgebäude stellen die ältesten erhaltenen Bauten dieser Art weltweit dar. An dem Ort bietet sich der Blick auf wichtige nationale Kulturgüter sowie Nationalschätzen des Landes an. 

Zedernwald von Ikushima – 1993

Dieses Gebiet zeichnet sich durch den Sicheltannenwald aus. Besonders artenreich ist die Flora in der Region ausgeprägt. Teilweise ist die Rede von Yakushima oder Ikushima. Für mehr als 40 Prozent der Landesfläche liegt eine Ausweisung als Nationalpar vor. Über zwei Häfen steht das Gebiet mit dem Festland in Verbindung. Auf der Insel befinden sich über 30 Gipfel die eine Höhe von mehr als 1000 Meter erreichen. 

Buchenwald von Shirakami – 1993

Dieser Welterbe-Stätte kommen Einwohner des Landes und Gäste in Nord-Honshu näher. Ein direkter Zugang ist allerdings nur möglich, wenn die Verwaltung ihr Einverständnis gegeben hat. Um zu angeln, ist zusätzlich die Erlaubnis der Fischerei-Genossenschaft erforderlcih. Gelegen ist die Welterbe-Stätte mit ihrem gebirgigen Charmce, die von einer Waldlandschaft mit unberührten Facetten geprägt ist, zudem in den Präfekturen Aomori und Akita. 

Baudenkmäler und Gärten der Kaiserstadt Kyoto – 1994

Unter dieser Welterbestätte sind 17 Orte in Japan zu verstehen. Im Mittelpunkt stehen die Städte Kyoto, Uji sowie Ötsu. Dort befinden sich eine Burg, drei Shintö-Schreine sowie dreizehn buddhistische Tempel. Dies zieht wiederum nach sich, dass sich insgesamt 38 Gebäude auf den Grundstücken befinden. Durch die japanische Regierung kam es zu einer Erklärung zu Nationalschätzen des Landes. 

Historische Dörfer von Shirakawa-go und Gokayama – 1995

Darunter sind drei Dörfer zu verstehen, die sich durch eine Lage im Flusstal vom Schogawa auszeichnen. Zugleich befindet sich die Welterbestätte in der Nähe der Präfekturen Toyama und Gifu. Bei diesen drei Dörfern handelt es sich um Ainokura, Suganuma und Ogimachi. Zurückverfolgen lässt sich die Geschichte bis in das 8. Jahrhundert. 

Friedensdenkmal in Hiroshima – 1996

Shinto-Schrein von Itsukushima – 1996

Baudenkmäler und Gärten der Kaiserstadt Nara – 1998

Schreine und Tempel von Nikko – 1999

Archäologische Stätten des Königreichs der Ryukyu-Inseln – 2000

Heilige Stätten und Pilgerstraßen in den Kii-Bergen – 2004

Der Besuch bei diesen Bergen führt auf die Kii-Halbinsel, bei der es sich um eine der größten Halbinseln handelt. Zu erreichen ist diese Halbinsel auf der Hauptinsel von Japan – auf Honshu. Diese Region besitzt den Beinamen „Heilige Berge“. Die Spuren führen bis auf eine Länge von 1.200 Jahren in die Geschichte zurück. Gekennzeichnet ist die Region, die sich durch ihre dichte Bewaldung sowie durch drei Welterbe-Orten auszeichnet, von Wasserfällen und Wasserläufen. 

Shiretoko2005

Genauer gesagt geht es um die Shiretoko-Halbinsel. Zu erreichen ist diese auf der Insel Hokkaido weit im östlichen Teil. Die sehr abgelegene Gegend ist überwiegend zu Fuß oder per Boot zu erreichen. Gekennzeichnet ist das Bild dieser Welterbestätte von verschiedenen Nadel- und Laubbäumen. Bezogen auf einen großen Teil der Halbinsel kam es bereits im Jahr 1964 zur Erklärung des Gebietes zum Nationalpark. 

Iwami-Ginzan-Silbermine und Kulturlandschaft – 2007

Ogasawara-Inseln – 2011

Hiraizumi – Tempel, Gärten und archäologische Stätten des Reinen Land-Buddhismus – 2011

Fudschijama – 2013

Stätten der Seidenspinnerei in Tomioka – 2014

Stätten der industriellen Revolution in der Meiji-Zeit – 2015

ginkaku-ji-temple-1464542_1920

Das architektonische Werk von Le Corbusier – ein herausragender Beitrag zur Moderne – 2016

Einen Namen machte sich der schweizerisch-französische Architekt und Stadtplaner Le Corbusier mit einer Reihe von Bauwerken. Es erfolgte die Aufnahme von 17 Welterbestätten, die eine Entwicklung zeigen. Genauer geht es um das 20. Jahrhundert in Verbindung mit der Entwicklung von einer neuen architektonischen Ausdruckssprache. Beteiligt an dieser Welterbestätte sind Argentinien, Belgien, Frankreich, Indien, Japan und der Schweiz. 

Heilige Insel Okinoshima und zugehörige Stätten in der Region Munakata -2017

Verborgene christliche Stätten in der Region Nagasaki – 2018

Kofun-Gruppe von Mozu-Furuichi – 2019

Der Blick auf die Welterbestätten

http://deutsches-welterbe.de/die-unesco/welterbestaetten-in-167-laendern/

Copyright by Marina Teuscher 2015 bis 2025