Die Welterbestätten in Kirgisistan

Im zentralasiatischen Binnenstaat sind 5,5 Millionen Einwohner beheimatet. Begrenzt wird das Land durch China, Usbekistan, Tadschikistan sowie Kasachstan. Gekennzeichnet ist das Land durch ein gebirgiges Bild, da es vom Hochgebirge vom Tianshans umgeben wird. Dort befindet sich mit dem Dschengisch Tschokusu mit einer Höhe von 7439 Metern der höchste Berg des Landes.

Tiere und Pflanzen

Die Waldbestände fallen im Allgemeinen sehr gering aus. Und trotzdem befinden sich in dem Land die weltweit größten Walnusswälder. Zuhause sind dort Tierarten wie Luchs, Wildschwein, Braunbär und das sibirische Reh.

In den vergangenen Jahren hat die UNESCO zwei Regionen der Natur in die Welterbeliste aufgenommen:

Heiliger Berg Sulamain-Too – 2009

Dieser Berg besitzt eine Höhe von 1110 Metern und ist innerhalb des Landes als heiliger Berg. Über einige Jahrtausende ist ein System von Kultstätten gewachsen. In Abhängigkeit von der Betrachtungsweise geht es um drei bis fünf Gipfel. Zu finden sind in der Region 17 Kultstätten älteren Datums, von denen einige noch immer in Gebrauch sind. 

Routen der Seidenstraße im Tian Shan-Gebirge – 2014

Zu dieser transnationalen Welterbestätte gehören 33 Stätten, die sich in Kasachstan, Kirgisistan und der Volksrepublik China befinden. Ein aus Handelsstraßen bestehendes Netz wird als Seidenstraße bezeichnet. Dies bestand zu Zeiten der Antike und des Mittelalters und stellte eine Verbindung auf dem Landweg dar, die über Zentralasien bis in das Kaiserreich China führte. Es kam auf diesen Straßen zum Transport von Seide. 

Der Blick auf die Welterbestätten

http://deutsches-welterbe.de/die-unesco/welterbestaetten-in-167-laendern/

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