Jemen

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Auf der arabischen Halbinsel im Süden liegt in Vorderasien die Republik Jemen. Um das anderthalbfache ist der Jemen größer als Deutschland. Die Begrenzung des Landes erfolgt zum einen durch den Oman und Saudi-Arabien. Auf der anderen Seite wird das Land durch das Rote Meer, das Arabische Meer sowie durch den Golf von Aden begrenzt. Der heutige Staat besteht in dieser Form seit dem Jahr 1990. Zu diesem Zeitpunkt kam es zur Vereinigung der Demokratischen Volksrepublik Jemen und des Nordjemens.

Eine Gliederung des Staates erfolgt in drei Großlandschaften. Zunächst liegt die sacht ansteigende Küstenebene mit einer Breite von 30 bis 60 Kilometern vor. Des Weiteren zeichnet sich der Staat durch das Randgebirge mit mehr als 3000 Metern Höhe und einer steilen Zerklüftung aus. Durchschnittlich erreicht das sich daran anschließende Hochland Höhen von 2000 bis 2500 Metern.

Zu finden sind in dem Staat eine Vielzahl von endemischen Pflanzen. Diese zeigen sich in kleinen Mangrovengebieten, die sich an der Küste des Roten Meeres befinden. Geprägt wird die Landschaft zudem von Akazien, Weihrauch und Balsamrauch. Als Nationalbaum des Landes ist die beeindruckend blühende Wüstenrose bekannt. Außerdem weist die Tierwelt eine Reihe von Reptilienarten vor.

Zu Hause sind Menschen in Städten wie Sanaa, Schibam oder Dschibia, wo sich die Königin-Arwa-Moschee befindet. Im gesamten Landesgebiet befinden sich zudem schützenswerte Regionen, von denen die UNESCO einige in das Welterbe aufnahm:

Altstadt von Shibam und ihre Stadtmauer – 1982

Altstadt von Sana’a – 1988

Medina von Zabid – 1993

Sokotra-Archipel – 2008

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