Die Welterbestätten in Kanada

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Der nordamerikanische Staat Kanada liegt zwischen dem Atlantik und dem Pazifik. Mit der Besiedlung begannen die Indianer etwa vor 12.000 Jahren. Erst 7000 Jahre später zog es die Inuit nach Kanada. Zur Kolonialisierung kam es um das Jahr 1600, nachdem die Europäer im späten 15. Jahrhundert in Kanada ankamen. Bezüglich der Landesfläche handelt es sich um das zweitgrößte Land der Welt, das gleichzeitig fast die Größe von Europa erreicht. Übertroffen wird der Staat nur von Russland. Außerdem hat das kanadische Land einen Anteil von 41 Prozent an Nordamerika. Zudem präsentiert sich das Land mit einer Reihe von Naturgebieten, die 70 Prozent der Landesfläche einnehmen. Ein beeindruckendes Naturschauspiel stellen die Niagarafälle dar. Von Rockport sind Ausflüge mit dem Boot möglich. Sehenswert sind außerdem Quebec City, Algonquin Park sowie der natürliche Hafen in Charlottetown. Zudem lädt Montreal mit der Basilika Notre Dame de Montreal, die sich durch einen blau verzierten Innenraum auszeichnet, zu einem Besuch ein. 

Zeitunterschied MEZ: – 6 Stunden

Das Welterbe

Inmitte dieser gesamten Landschaft befinden sich eine Reihe besonderer Stätten wie die von der UNESCO in die Listen des Welterbes aufgenommenen Gebiete zeigen:

Historischer Nationalpark (Wikingersiedlung) „L’Anse aux Meadows“ – 1978

Nationalpark Nahanni – 1978

Dieses Schutzgebiet besitzt eine Größe von 30.050 Quadratkilometer. Zur Gründung des Gebietes kam es im Jahr 1976. Damit handelt es sich um eine der ersten Welterbestätten überhaupt. Innerhalb des Nationalparks befinden sich die Virginia-Fälle, die eine Höhe von 96 Meter besitzen. Gekennzeichnet ist das Bild des Parks von einer vielfältigen Tierwelt. 

Dinosaurier-Provinzpark – 1979

In der kanadischen Provinz  Alberta ist dieser Provinzpark zu erreichen. Ausgangspunkte zu diesem Park können die Ortschaft Brooks sowie die Stadt Calgary sein. An Bedeutung hat dieser Park gewonnen, da er im Hinblick auf Dinosaurierfossilien eine der Fundstellen ist, an dem die meisten Fossilien gefunden wurden. Die Ausstellung dieser Funde erfolgt in Museen weltweit. 

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Nationalparks Kluane, Wrangell-Saint-Elias (mit us-amerikanischem Teil) und Provinzpark Tatshenshini-Alsek 1979; 1992 und 1994 erweitert

Anthony-Insel – 1981

Abgrund der zu Tode gestürzten Bisons („Head Smashed-in Bison Jump“) – 1981

Nationalpark Wood Buffalo – 1983

Gelegen ist der Nationalpark im Grenzbereich zwischen den Nordwest-Territorien und der Provinz Alberta. Zur Gründung des größten kanadischen Nationalparks kam es im Jahr 1922. Größtenteils ist die Fläche mit Mischwäldern sowie auch mit Koniferen bedeckt. Der Park besitzt eine Lage, die am Rand der Permafrostzone gegeben ist. Hitze und eine trockne Zeit kennzeichnen trotz die Zeit in den Sommermonaten. 

National- und Provinzialparks in den kanadischen Rocky Mountains – 1984; 1990 erweitert

Historischer Bereich von Québec – 1985

Gesprochen wird in diesem Fall auch von Quebec City oder von Ville de Quebec. Gekennzeichnet ist das Bild von einer Lage am Sankt-Lorenz-Strom an dessen Nordufer. Von Stadtmauern umgeben ist der obere Altstadtteil. Die Ergänzung wird durch eine Zitadelle gebildet. Unter den Sehenswürdigkeiten sind Notre-Dame de Quebec sowie das Chateau Frontenac zu finden. Zur Welterbestätte gehören die Altstadt sowie die Befestigungsanlagen von Quebec. 

Nationalpark Gros Morne – 1987

Der Park zeichnet sich durch eine Größe von 1805 km² aus. Im französischen wird vom Parc national du Canada du Gros-Morne gesprochen. Innerhalb des atlantischen Kanadas stellt dieser Park den zweitgrößten Nationalpark dar. Zudem handelt es sich um ein Schutzgebiet der ICUN-Kategorie II. Umgeben wird der Park von den Long Range Mountains. 

Altstadt von Lunenburg – 1995

Innerhalb des Lunenburg County ist die Hafenstadt zu erreichen. Bis nach Halifax, der Hauptstadt von Nova Scotia, beträgt die Entfernung ungefähr 90 Kilometer. Eindrucksvoll präsentiert sich die Stadt mit historischen Holzbauten. Gekennzeichnet ist deren Bild von kräftigen und bunte Farben. Zu einem Besuch lädt das Schifffahrtsmuseum Fischeries Museum of the Atlantik ein. 

Waterton und Glacier Naturparks (mit us-amerikanischem Teil) – 1995

Paläontologischer Park Miguasha – 1999

Rideau-Kanal – 2007

Fossilienstätte Joggins – 2008

Kulturlandschaft Grand Pré – 2012

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Red Bay – Historisches Zentrum des baskischen Walfangs – 2013

Mistaken Point – 2016

Pimachiowin Aki – 2018

Steininschriften / Aisinai’pi – 2019

Tipp zum sogenannten Hamburger Menü

Viele Menschen schauen sich Webseiten über das Smartphone an. Die Browser dort können nicht die vollständige Menüstruktur einer Webseite abbilden. Daher ist in immer mehr Internetseiten das sogenannte Hamburger Menü zu finden. Dabei handelt es sich um drei Linien, die ähnlich wie bei einem Hamburger übereinander liegen. Beim Klick auf diesen Menüpunkt wird der Zugang auf die Seitenstruktur (in diesem Fall mehr als 1250 veröffentlichte Seiten) ermöglicht.

Der Blick auf die Welterbestätten

http://deutsches-welterbe.de/die-unesco/welterbestaetten-in-167-laendern/

Weitere Informationen

http://deutsches-welterbe.de/welterbestaetten-weltweit/der-amerikanische-doppelkontinent/die-welterbestatten-in-nordamerika/die-welterbestatten-in-kanada/kanadische-staedte/

http://deutsches-welterbe.de/welterbestaetten-weltweit/der-amerikanische-doppelkontinent/die-welterbestatten-in-nordamerika/

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