Die Welterbestätten in Guatemala

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Innerhalb von Zentralamerika stellt das im Süden von Yucatan gelegene Guatemala den bevölkerungsreichsten Staat dar. Umgeben ist das Land von Staaten wie Honduras, El Salvador sowie Mexiko und Belize. Insgesamt haben die Landesgrenzen eine Länge von 1.687 Kilometer. An den Golf von Honduras, der Teil der Karibik ist, besteht im Osten des Landes ein schmaler Zugang. Des Weiteren berührt das Land im Südwesten die Küste des Pazifiks.

Geografische Gedanken 

Wird Guatemala im Wege der Physischen Geographie betrachtet, so liegt der geographische Mittelpunkt vom amerikanischen Doppelkontinent in Guatemala.  Genauer gesagt führt die Suche in die Stadt Cuilapa. Aus Sicht der Humangeographie handelt es sich beim Hochland um das bevölkerungsreichste und kulturelle Zentrum von Guatemala. Diese Region zeichnet sich durch einen tiefergelegenen Teil aus. Dort ist mit Guatemala-Stadt die heutige Hauptstadt des Landes zu erreichen. 

Von Wald wird ein Anteil der Landesfläche in Höhe von etwa 35 Prozent bedeckt. Unter Naturschutz steht ein Anteil der Waldfläche von mehr als 50 Prozent. Im Norden des Landes liegt die „Biosphäre Maya“, die das größte Schutzgebiet des Landes darstellt. Gleichzeitig liegt im nördlichen Landesteil eine Bedeckung der Landesfläche mit tropischem Regenwald vor.

Zeitunterschied MESZ: – 8 Stunden

Die Welterbestätten

Innerhalb des Landes befinden sich Stätten, die heute in der Liste des Welterbes zu finden sind. 

Antigua Guatemala – 1979

Zugleich ist die Rede von La Antigua Guatemala. In diesem Fall geht es um die Kleinstadt, in der etwa 35.000 Einwohner leben. Ihren Bekanntheitsgrad hat die Stadt durch die Einflüsse der Kolonialarchitektur mit ihrem barocken Hintergrund erhalten. Des Weiteren kann der Blick auf die Vulkane Acatenango, Agua sowie den Fuego fallen. 

Nationalpark Tikal – 1979

Diese antike Stadt befindet sich im Norden von Guatemala. Genauer gesagt liegt die Stadt in den Regenwäldern des Peten. Beeindruckend wirken die Stufentempel. Der Zeitraum vom 3. bis 9. Jahrhundert gilt als die klassische Maya-Periode. Während dieser Zeit handelte es sich bei Tikal um eine Stadt mit hoher Bedeutung. Die Stadt sowie die Region um die Stadt besitzt mittlerweile den Status vom Nationalpark. 

Maya-Ruinen und archäologischer Park Quirigua – 1981

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