Die Welterbestätten von Panama

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Von Kolumbien und Costa Rica wird der in Mittelamerika liegende Staat Panama begrenzt. Der Panamakanal durchquert das Land. Er stellt eine Verbindung zwischen der Karibik auf der einen Seite und dem Pazifik auf deranderen Seite dar. An der Landesfläche von 75.517 Quadratkilometer besitzen die Binnenwasserflächen einen Anteil von 210 Quadratkilometer. Außerdem weist der Staat Küsten mit einer Länge von 1.915 Kilometer vor. 

Auf der mittelamerikanischen Landbrücke besitzt derStaat den kleinsten Anteil. Innerhalb des Landes stellt mit einer Höhe von 3477 Meter der Volcan Baru den höchsten Berg dar. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung hat ihre Heimat in Städten gefunden. An der Küste des Pazifiks befinden sich die Gebiete, die am dichtesten besiedelt sind. 

Bei Panama handelt es sich um eine natürliche Landbrücke. Durch diese Brücke kommt es zur Verbindung von Südamerika mit Nord- und Zentralamerika. Aus diesem Grund verteilen sich verschiedene Tierarten über beide Kontinente. Dazu gehören die Tapire und die Agutis. Zudem gibt es etwa 300.000 Insektenarten. Auf knapp 30 Prozent der Landesfläche befinden sich Naturparks, um den Schutz der heimischen Pflanzen- und Tierwelt zu gewährleisten. Selbst die UNESCO wurde auf Antrag tätig und nahm einige Gebiete in die Listen des Welterbes auf. 

Festungen Portobello und San Lorenzo an der karibischen Küste – 1980

Die kleine Touristenstadt ist im Osten vom beginnenden Panama-Kanal zu erreichen. Zugleich bedeutet dies eine Lage an der karibischen Küste in der Nähe von Colon. Eine große Bedeutung kam dem Hafen in der spanischen Kolonialzeit zu. Um den schwarzen Christus zu ehren, kommt es jährlich am 21.10. zu Feierlichkeiten. Inzwischen ist die Welterbe-Stätte jedoch auf der Roten Liste vom gefährdeten Welterbe zu finden. 

Nationalpark Darien – 1981

Diese Welterbestätte zeichnet sich durch ihre erstaunliche Tierwelt aus. Zudem haben dort drei indigene Stämme ihre Heimat, wobei es sich um die Wounaan, Kana sowie die Embera handelt. 

Naturschutzgebiet La Amistad (bis Costa Rica) – 1983; 1990 erweitert

Die Fahrt führt in die Grenzregion zwischen Panama und Costa Rica. Der Park hat eine Größe von mehr als 400.000 Hektar. Innerhalb des Nationalparks ist der 3.549 Meter hohe Berg Cerro Kamuk zu erreichen. Gekennzeichnet ist das Bild des Nationalparks überwiegend von Nebel- und Regenwald. Bis zum jetzigen Zeitpunkt konnte der Nachweis erbracht werden, dass es mehr als 3000 Pflanzen innerhalb des Parks gibt. 

Historisches Viertel von Panamá, Salón Bolívar und archäologische Stätten von Panamá Viejo – 1997; 2003 erweitert

Die Wörter „Casco Viejo“ stehen in der Übersetzung aus dem spanischen für Altstadt. Genauer gesagt ist damit in Panama-Stadt das historische Viertel gemeint. Zur Errichtung einer neuen Siedlung kam es nach dem Jahr 1673. Zurückverfolgen lässt sich die Geschichte von Panama bis in das Jahr 1519. Unter den Sehenswürdigkeiten ist die Catedral Meztopolizsns zu finden. Dieses Bauwerk stellt in der Stadt das wichtigste Gotteshaus aus katholischer Sicht dar. 

Coiba-Nationalpark und seine marinen Schutzgebiete – 2005

Im Spanischen ist der Nationalpark Coiba als Parque Nacional Coiba bekannt. Gegeben ist eine Lage an der Küste des Pazifiks in Panama. Bekannt wurde der Park nach der gleichnamigen zum Nationalpark gehörigen Insel. Ein Gebiet des Pazifiks gehört ebenso zum Park wie 38 Inseln. Feststellen lässt sich innerhalb des Nationalparks eine größere Artenvielfalt. 

Der Blick auf die Welterbestätten

http://deutsches-welterbe.de/die-unesco/welterbestaetten-in-167-laendern/

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