Brasilien

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Im Hinblick auf die Bevölkerung und die Fläche stellt Brasilien den fünftgrößten Staat der Erde dar. Mehr als 200 Millionen Menschen sind in dem Land zu Hause, indem neben portugiesisch verschiedene Minderheitensprachen lokal gesprochen werden. Das Land präsentiert sich mit ausgedehnten Regenwäldern, die zum Amazonas-Tiefland gehören. Zudem gibt es im Süden eine Verbindung von Gebirgen, Hügeln und Hochebenen. Inmitten dieses abwechslungsreichen Landschaftsbildes zeigt sich der 2994 Meter hohe Pico da Neblina. Umgeben wird dieser vom gleichnamigen Nationalpark. Als weitere bedeutende Berge laden der Pico 31 de Marco sowie der Pico da Bandeira zum Staunen ein. Sehenswert gestaltet sich zudem der Blick auf die im Atlantik befindlichen Inseln. Zudem zeichnet sich das Bild mancher Altstädte als so beeindruckend ab, dass sie in das Welterbe der UNESCO aufgenommen wurden. Insgesamt sind in Brasilien die folgenden Welterbestätten zu finden:

Altstadt von Ouro Preto – 1980

Altstadt von Olinda – 1982

Jesuitenmissionen der Guaraní: Ruinen von São Miguel das Missões – 1983; 1984 erweitert

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Historisches Zentrum von Salvador de Bahia – 1985

Wallfahrtskirche „Guter Jesus“ von Congonhas – 1985

Nationalpark Iguaçu – 1986

Brasília – 1987

Nationalpark Serra da Capivara (mit Felszeichnungen) – 1991

Historischer Stadtkern von São Luís do Maranhão – 1997

Historisches Zentrum von Diamantina – 1999

Regenwaldgebiet der „Küste der Entdeckung“ (Costa do Descobrimento) – 1999

Südöstliche Atlantische Wälder – 1999

Schutzgebiet Zentral-Amazonas 2000; 2003 um den Nationalpark Jaú erweitert

Feuchtgebiet Pantanal, geschützter Bereich – 2000

Historisches Zentrum von Goias Velho – 2001

Nationalparks Chapada dos Veadeiros und Emas – 2001

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Inselreservat Fernando de Noronha / Rocas Atoll – 2001

Platz São Francisco in São Cristóvão – 2010

Kulturlandschaft Rio de Janeiro – 2012

Zusammen mit Argentinien, Deutschland, Frankreich, Indien, Japan und der  Schweiz

Das architektonische Werk von Le Corbusier – herausragender Beitrag zur modernen Bewegung – 2016

Ensemble der Moderne in Pampulha – 2016

Archäologische Stätte Valongo-Kai – 2017

Außerdem hat die UNESCO die folgenden Bräuche in ihre Listen aufgenommen:

2003/2008 – Die verbalen und graphischen Ausdrucksweisen der Wajapi

2005/2008 – Der Samba de Roda von Reconcavo, Bahia

2012 – Die Musik- und Tanzaufführungen des Frevo auf dem Karneval in Recife

2013 – Die Festlichkeiten „Círio de Nazaré“ in Belém

2014 – Der Capoeira-Kreis

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