Die Welterbestätten in Argentinien

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Im Süden von Südamerika liegt die Argentinische Republik, bei der zugleich auch von der Republica Argentina die Rede ist. Es war der Glaube der Eroberer im Hinblick auf zu findende Schätze, der dem Staat den Namen gab. Schließlich hofften diese auf das Finden von Silber, was im Lateinischen als Argentum bekannt ist. Bei dem Staat handelt es sich um den achtgrößten Staat der Welt und zugleich um den viertgrößten Staat vom amerikanischen Doppelkontinent. Viel Aufmerksamkeit zieht die Hauptstadt Buenos Aires auf sich, die zu den Metropolregionen von Südamerika gehört. Innerhalb des gesamten Landes laden Sehenswürdigkeiten wie der Parque Natural y Reserva Exologica Costanera Sur zu einem Besuch ein. Es handelt sich um einen Naturschutzpark.

Zeitunterschied: MESZ – 5 Stunden

Das Welterbe

Einen ebenfalls sehenswerten Charakter besitzen die kulturellen Schätze und die weiteren Schätze der Natur, die die UNESCO in die Listen des Welterbes aufnahm:

Nationalpark Los Glaciares – 1981

Genauer gesagt liegt der Nationalpark, der eine Fläche von 4.459 Quadratkilometer hat, in Patagonien. Innerhalb des Parks sind die Gletscher Viedma, Upsala und Perito-Moreno zu erreichen. Aufmerksamkeit erzielt der Park durch die Granitberge Cerro Torre und Cerro Fitz Roy. Fans des Trekkings und des Bergsteigens zieht es gern in diese Region. 

Nationalpark Iguazu – 1984

In den Norden von Argentinien führt die Fahrt in diesen Nationalpark. Dadurch kommt es zum Schutz der Iguazu-Wasserfälle, die auf der Seite des Landes liegen. Geschützt sind ebenfalls Gebiete, die zu den Atlantischen Regengebieten gehören. Zur Gründung des Parks kam es im Jahr 1934. Dieser Park gehört zusammen mit dem brasilianischen Iguacu-Nationalpark mittlerweile seit über drei Jahrzehnten zum Welterbe.

Vier Jesuitenmissionen der Guaraní: San Ignacio Mini, Santa Ana, Nuestra Señora de Loreto, Santa Maria Mayor – 1983; 1984 erweitert

Genauer gesagt ist die Rede von den Jesuitenreduktionen der Rede Guarani, wobei es sich um Siedlungen handelt. Erschaffen wurden diese durch die Guarani. Als Ziel galt die Missionierung aus christlicher Sicht. Doch sollten die Reduktionen auch Schutz bieten. In der Geschichte standen oder stehen diese Regionen im Mittelpunkt: Guaycuru, Parana, Guayra und Uruguay. 

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Halbinsel Valdés – 1999

Die an der Atlantikküste gelegene Halbinsel ist in der argentinischen Provinz Chubut zu erreichen. In der Übersetzung ist von Peninsula Valdes die Rede. Gekennzeichnet ist die Halbinsel von einer kargen Landschaft, die sich teilweise mit kleinen Salzseen verbindet. An Bedeutung gewinnt die Halbinsel durch die Meeressäugertiere, die dort in großer Anzahl das Bild bereichern. 

Cueva de las Manos (Höhlenmalereien), Rio Pinturas – 1999

Die Provinz Santa Cruz umgibt die Höhle Cueva de las Manos, die im Südwesten des Landes erreichbar ist. Besonders beeindruckend wirken die Höhlenmalereien, bei denen es sich zu einem großen Teil um Handnegative handelt. Gekennzeichnet ist die Höhle von einer Tiefe von 20 Metern. In einer Entfernung von etwa 155 Kilometern ist die Kleinstadt Perito Merino zu erreichen. Diese gilt als Ausgangspunkt für touristische Touren, die zur Höhle führen. 

Naturparks Ischigualasto und Talampaya – 2000

In den Nordwesten von Argentinien führt die Reise zu diesem Nationalpark. Gleichzeitig liegt dieser in der Provinz La Rioja innerhalb eines dort befindlichen Mittelgebirges. Das Reservat besitzt eine Größe von 215.000 Hektar. Im Park ist fossilführendes Gestein vorzufinden. Wer den Park genauer erkunden möchte, erhält Zugang über das Dorf Villa Union. Zur Welterbestätte gehört außerdem das Naturreservat Ischigualasto. 

Baudenkmäler der Jesuiten in und um Córdoba – 2000

Quebrada de Humahuaca – 2003

Qhapaq Ñan – Inka-Hauptstraßen in den Anden – 2014

Das architektonische Werk von Le Corbusier – ein herausragender Beitrag zur Moderne – 2016

Einen Namen machte sich der schweizerisch-französische Architekt und Stadtplaner Le Corbusier mit einer Reihe von Bauwerken. Es erfolgte die Aufnahme von 17 Welterbestätten, die eine Entwicklung zeigen. Genauer geht es um das 20. Jahrhundert in Verbindung mit der Entwicklung von einer neuen architektonischen Ausdruckssprache. Beteiligt an dieser Welterbestätte sind Argentinien, Belgien, Frankreich, Indien, Japan und der Schweiz. 

Nationalpark Los Alerces – 2017

Der Blick auf die Welterbestätten

http://deutsches-welterbe.de/die-unesco/welterbestaetten-in-167-laendern/

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