Die Welterbestätten in Ecuador

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Die im Nordwesten von Südamerika gelegene Republik wird von Kolumbien und Peru umgeben. Begrenzt wird das Land zugleich durch den Pazifik. Auf einer Höhe von 2850 Metern liegt im Andenhochland die Hauptstadt Quito, die auch als Kolonialstadt bekannt ist. Dagegen liegt in der Pazifikküsten-Ebene mit Guayaquil die größte Stadt des Landes. Benannt ist Ecuador nach der Äquatorlinie, deren Verlauf durch das Gebiet des Landes führt. Der größere Teil des Staates befindet sich auf dem Gebiet der südlichen Hemisphäre. Westlich von der Pazifik-Küste sind die Galapagos-Inseln, die zu Ecuador gehören, zu erreichen.

Es handelt sich bei Ecuador aus geografischer, ethnischer, klimatischer und topografischer Sicht weltweit um einen der vielfältigsten Staaten. Zudem besitzt das Land vier geografische Zonen. Dazu gehören der westliche Küstenbereich, die zentrale Andenregion, das östliche Amazonas-Tiefland sowie die Galapagos-Inseln mit ihrer einzigartigen Tier- und Naturwelt. Hinsichtlich der Größe weist das Land eine Fläche von 283.561 Quadratkilometer vor. Die Landesgrenzen haben eine Länge von 2010 Kilometer.

Zeitunterschied MEZ: Ecuador – 7 Stunden – Galapagos MEZ – 8 Stunden

Beeindruckende Facetten

Sagenhafte Impressionen erwarten Gäste in der Region am Berg Vikunja am Chimborazo, der die höchste Erhebung des Landes darstellt. Tropische Küstenregionen kennzeichnen das Land am Agua Blanca. Viele größere Städte liegen in Talkesseln. Benannt sind viele Cuencas nach Orten und Flüssen. Interessante Einblick schenkt der Blick auf Ruminahul und Cotopaxi. Mittels einer über den Rio Pastaza führenden Brücke werden Puyo und Macas verbunden.

Das Welterbe

Neben der Galapagos-Insel Bartolome besitzt das Land noch weitere Schätze wie auch der Blick auf die Liste des Welterbes der UNESCO zeigt: 

Nationalpark und Meeresschutzgebiet Galapagos-Inseln – 1978; 2001 erweitert

Bei den Galapagosinseln handelt es sich um ein im Pazifischen Ozean gelegenes Archipel. Die Entfernung bis zum südamerikanischen Ecuador beträgt etwa 1.000 Kilometer. Einmalig und einzigartig fällt die auf den Inseln befindliche Fauna und Flora aus. Daher sind sie seit Jahrzehnten in der Liste des Welterbes der UNESCO zu finden. Ein Schutz liegt durch den Nationalpark vor. Bezogen auf die ausschließliche Wirtschaftszone stehen 97 und 99 Prozent in der weiteren Region unter strengem Naturschutz. 

Altstadt von Quito – 1978

Bei dieser Welterbestätte handelt es sich in Quito um den historischen Kern und somit um die Altstadt. Erreichbar ist diese auf einer Höhe von 2818 Meter in den Anden. Gleichzeitig ist eine Lage in der Nähe vom Pichincha-Vulkan gegeben. Zur Gründung der Stadt kam es durch die Spanier im Jahr 1534. Das historische Zentrum gilt als eines derjenigen, die in Hispanoamerika am besten erhalten sind. 

Nationalpark Sangay – 1983

Dort, wo sich in Zentral-Ecuador die östliche Gebirgskette der Anden befindet, ist diese Welterbestätte erreichbar. Das Areal vom Nationalpark Sangay besitzt eine Größe von 517.000 Hektar. Zur Gründung des Nationalen Reservates kam es im Jahr 1975, der vier Jahre später die Erhebung zum Nationalpark folgte. Eine Erweiterung des Parks um 2458 Quadratkilometer erfolgte im Jahr 1992. 

Historisches Zentrum von Santa Ana de los Rios de Cuenca – 1999

Die drittgrößte Stadt des Landes ist zugleich die Provinz-Hauptstadt von Azuay. Durchflossen wird die Stadt vom Rio Tomebamba. Berührt wird die Stadt ferner durch die Flüsse Rio Tarqui, Rio Yanuncay und Rio Machangara. Der wichtigste Platz der Stadt ist der Plaza Abdon Calderon, wo sich eine nicht ganz fertiggestellte Kathedrale befindet. Mitunter ist bei Cuenca auch die Rede vom Athen von Ecuador. 

Qhapaq Ñan – Inka-Hauptstraßen in den Anden – 2014

Als weiterer Beiname ist „Große Inkastraße“ bekannt. Innerhalb des südamerikanischen Straßenssystems stellt die Anden-Hauptstraße, die Ähnlichkeit mit der asiatischen Seidenstraße besitzt, einen Teil dar. Sie besaß zwischen dem Norden und dem Süden die Rolle der Hauptverbindung. Die Straße hatte eine Länge von über 6.000 Kilometer. In Peru gibt es das Projekt Inka Naani. Auf diese Weise kam es zur Wiederbelebung von Traditionen. 

Der Blick auf die Welterbestätten

http://deutsches-welterbe.de/die-unesco/welterbestaetten-in-167-laendern/

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