Die Welterbestätten in Peru

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Im Westen von Südamerika ist Peru zu erreichen, das im Westen vom Pazifik begrenzt wird. Des Weiteren wird das Land von Ecuador, Kolumbien, Bolivien und Chile begrenzt. Drei Landschaftszonen verleihen dem Staat ein besonderes Bild. Es handelt sich um die als Costa bekannte Küste und der Sierra, die von Anden und Hochland geprägt wird. Komplettiert wird das Gebiet von Regenwald und Nebelwald, die die Selva bilden. Zu den größten Flüssen gehören der Amazonas mit seinen Quellfüssen Rio Apurimac, Rio Urubamba sowie Rio Ucayali und Rio Maranon. Aufgrund dieser Dreiteilung zeigt sich die Flora von Peru als sehr abwechslungsreich und vielfältig. So sind dort Kautschuk- und Mahagonibäume zu finden.

Zu den besonderen Höhepunkten in dem Land gehören Macchu Picchu, Chan Chan, Titicacasee sowie der Colca Canyon und die Andenwelt.

Zeitunterschied: MEZ – 7 Stunden

Das Welterbe

Neben einigen sehenswerten Facetten innerhalb der Landschaft präsentiert sich das Land mit einigen Gebieten, deren Aufnahme ins Welterbe der UNESCO erfolgt ist. Dazu gehört Arequipa, das bereits seit einigen Jahren zum Welterbe gehört. Das Tor zur sogenannten weißen Stadt Arequipa stellt Matarani dar. Die dort befindlichen eindrucksvollen Gebäude zeichnen sich zu einem großen Teil durch weißes Vulkangestein aus. Außerdem gibt es die folgenden Welterbestätten:

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Stadt Cuzco – 1983

Umgeben wird die Stadt vom peruanischen Andenhochland. Somit ist eine Lage in einer Höhe von 3416 Metern gegeben. Ein Blick auf die Geschichte verrät mehr über die Bedeutung. Immerhin war die Stadt einst Hauptstadt vom Inka-Reich. Außerdem zeichnet sich die Cusco durch koloniale und vorkoloniale Baudenkmäler sowie Sehenswürdigkeiten aus. Bis zur Inkastadt Machu Picchu beträgt die Entfernung von Cusco als Ausgangspunkt ungefähr 100 Streckenkilometer.

Inka-Bergfestung Machu Picchu – 1983

Heiligtum von Chavin – 1985

Nationalpark Huascaran – 1985

Ruinenstadt Chan Chan – 1986

Nationalpark Manú – 1987

Nationalpark Rio Abiseo mit archäologischem Park – 1990; 1992 erweitert

Franziskanerkloster und Altstadt von Lima – 1988; 1991 erweitert

Linien und Bodenzeichnungen von Nasca und Pampas de Jumana – 1994

Historisches Stadtzentrum von Arequipa – 2000

Heilige Stadt Caral-Supe – 2009

Qhapaq Ñan – Inka-Hauptstraßen in den Anden – 2014

Die folgenden immateriellen Kulturgüter hat die UNESCO in den vergangenen Jahren bereits in die Listen aufgenommen:
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2001/2008 – Die Sprache und das mündlich überlieferte Erbe des Zápara-Volkes (gemeinsam mit Ecuador)

2005/2008 – Die Insel Taquile und ihre Textilkunst

2010 – Der Huaconada-Ritualtanz von Mito

2010 – Der Scherentanz

2011 – Die Pilgerreise zum Heiligtum des Herrn von Qoyllur Rit’i

2013 – Das Wissen, Fertigkeiten und Rituale um den jährlichen Wiederaufbau der Hängebrücke von Q’eswachaka

2014 – Das Festival der Jungfrau von Candelaria in Puno

2015 – Wititi-Tanz des Colca-Tals

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