Die Welterbestätten von Brasilien

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Im Hinblick auf die Bevölkerung und die Fläche stellt Brasilien den fünftgrößten Staat der Erde dar. Mehr als 200 Millionen Menschen sind in dem Land zu Hause, indem neben portugiesisch verschiedene Minderheitensprachen lokal gesprochen werden. Das Land präsentiert sich mit ausgedehnten Regenwäldern, die zum Amazonas-Tiefland gehören. Zudem gibt es im Süden eine Verbindung von Gebirgen, Hügeln und Hochebenen. Inmitten dieses abwechslungsreichen Landschaftsbildes zeigt sich der 2994 Meter hohe Pico da Neblina. Umgeben wird dieser vom gleichnamigen Nationalpark. Als weitere bedeutende Berge laden der Pico 31 de Marco sowie der Pico da Bandeira zum Staunen ein. Zu einem Besuch lädt das Meerwasser-Aquarium in Santos ein. Sehenswert gestaltet sich zudem der Blick auf die im Atlantik befindlichen Inseln sowie auf die magischen Iguazu-Wasserfälle.

Zeitunterschied MEZ – 5 Stunden

Ein besonderer Strand

Bei dem Praia do Caszino handelt es sich um den am südlichsten erreichbaren Strand, der an der brasilianischen Südküste zu erreichen ist. Genauer rückt dabei der am Südatlantik gelegene Bundesstaat Rio Grande do Sul in den Mittelpunkt. Die Länge des Strandes beträgt zwischen 212 und 254 Kilometer. Schätzungen gehen dahin, dass kein weiterer Strand eine ununterbrochene Länge vorweisen kann. 

Das Welterbe

Zudem zeichnet sich das Bild mancher Altstädte als so beeindruckend ab, dass sie in das Welterbe der UNESCO aufgenommen wurden. Insgesamt sind in Brasilien die folgenden Welterbestätten zu finden:

Altstadt von Ouro Preto – 1980

Umgeben wird die als Weltkulturerbe bekannte Stadt vom Bundesstaat Minas Gerais. Es ist die barocke Altstadt, die Ouro Preto weltweit eine besondere Einzigartigkeit verleiht. Innerhalb Brasiliens handelt es sich um einen bedeutungsvollen Ort für Touristen. Unter den Sehenswürdigkeiten sind Kirchen wie Igreja Santa Efigenia zu finden. Des Weiteren befindet sich dort ein Mineralogie-Museum. 

Altstadt von Olinda – 1982

Eine der ältesten Städte präsentiert sich als barockes architektonisches Juwel. Es spiegelt sich die Kultur Europas aus dem 17. und 18. Jahrhundert wieder. Sehenswert sind die Kathedrale von Olinda sowie die Igreja da Misericordia. Zu einem Besuch lädt außerdem das erste brasilianische Puppenmuseum in Form des Museum Mamelungo ein. 

Jesuitenmissionen der Guaraní: Ruinen von São Miguel das Missões – 1983; 1984 erweitert

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Historisches Zentrum von Salvador de Bahia – 1985

Es handelt sich in diesem Fall um die drittgrößte Stadt von Brasilien, die an der Küste gelegen ist. Der historische Name basiert auf der Ankunft vom ersten Seefahrer zu Beginn des 16. Jahrhunderts. Um den Pelourinho ist die Altstadt gelegen, die seit mehr als drei Jahrhunderten den Welterbestatus besitzt. Innerhalb der Stadt befindet sich das Denkmal für Ludwik Lejzer Zamenof. Bei ihm handelt es sich um den Gründer von Esperanto, wobei es um die internationale Sprache geht. 

Wallfahrtskirche „Guter Jesus“ von Congonhas – 1985

Der bekannte brasilianische Wallfahrtsort ist in einer Entfernung von ungefähr 85 Kilometer von Belo Horizonte zu erreichen. An der Kirche befindet sich eine große Freitreppe. Entlang der Treppe befinden sich 12 lebensgroße Statuen von Propheten aus der Zeit des Spätbarocks. Zuständig für eine Erschaffung der Skulpturen war Aleijadinho. 

Nationalpark Iguaçu – 1986

Innerhalb des Südens von Brasilien ist der Bundesstaat Parana zu erreichen, in dem sich das Schutzgebiet befindet. Ein besonderer Höhepunkt ist in den Iguacu-Wasserfällen zu sehen. Diese zeichnen sich wiederum durch eine Lage in der Nähe der Grenze zu Argentinien aus. Der Nationalpark ist für Besucher zugänglich und zieht jährlich die Aufmerksamkeit von etwa 1,5 Millionen Besucher auf sich.

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Unter den 22 Welterbestätten nimmt Brasilia auch eine wichtige Rolle ein. Die Fläche der Stadt hat einen Umfang von 5.802 Quadratkilometer. Mit ihrer gesamten Größe erreicht die Stadt sogar die Bundesstaaten Minas Gerais und Goias. Innerhalb der Stadt gibt es 31 Verwaltungsregionen. Zu den Sehenswürdigkeiten gehört das Kongressgebäude Congresso Nacional. 

Nationalpark Serra da Capivara (mit Felszeichnungen) – 1991

Historischer Stadtkern von São Luís do Maranhão – 1997

Historisches Zentrum von Diamantina – 1999

Regenwaldgebiet der „Küste der Entdeckung“ (Costa do Descobrimento) – 1999

Südöstliche Atlantische Wälder – 1999

Schutzgebiet Zentral-Amazonas 2000; 2003 um den Nationalpark Jaú erweitert

Feuchtgebiet Pantanal, geschützter Bereich – 2000

Historisches Zentrum von Goias Velho – 2001

Im portugiesischen ist die Rede von „Municipio de Goias“. Genauer handelt es sich um eine alte Barockstadt, die sich im Bundesstaat Goias befindet. Die Entfernung bis zur brasilianischen Hauptstadt Brasilia beträgt etwa 300 Kilometer. Auf diesem Gemeindegebiet sind Ortschaften wie Davidopolis und Buenolandia zu erreichen. Gekennzeichnet ist das Bild von einer hügeligen und bergigen Landschaft. 

Nationalparks Chapada dos Veadeiros und Emas – 2001

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Inselreservat Fernando de Noronha / Rocas Atoll – 2001

Platz São Francisco in São Cristóvão – 2010

Kulturlandschaft Rio de Janeiro – 2012

Zusammen mit Argentinien, Deutschland, Frankreich, Indien, Japan und der  Schweiz

Das architektonische Werk von Le Corbusier – herausragender Beitrag zur modernen Bewegung – 2016

Ensemble der Moderne in Pampulha – 2016

Archäologische Stätte Valongo-Kai – 2017

Außerdem hat die UNESCO die folgenden Bräuche in ihre Listen aufgenommen:

2003/2008 – Die verbalen und graphischen Ausdrucksweisen der Wajapi

2005/2008 – Der Samba de Roda von Reconcavo, Bahia

2012 – Die Musik- und Tanzaufführungen des Frevo auf dem Karneval in Recife

2013 – Die Festlichkeiten „Círio de Nazaré“ in Belém

2014 – Der Capoeira-Kreis

2019 – Paraty und Ilha Grande – Kultur und Biodiversität

Der Blick auf die Welterbestätten

http://deutsches-welterbe.de/die-unesco/welterbestaetten-in-167-laendern

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Geschrieben und Copyright by Marina Teuscher 2015 – 2030