Die Welterbestätten in Australien

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Zum Staat Australien, der gleichzeitig auch einen der Kontinente bildet, gehört außerdem Tasmanien. Die Rede ist zudem vom Land, in dem die Aborigines leben. Außengebiete des Kontinents stellen ferner Gebiete wie die Kokosinseln, die pazifische Norfolkinsel sowie die Ashmore- und Cartierinseln dar. Bezogen auf die Fläche nimmt Australien den sechsten Platz ein. Geprägt wird der Staat von Gebieten wie der Gibsonwüste, der Nullarbor-Wüste und der Großen Sandwüste.

Feiertage

Beim offizielle Nationalfeiertag handelt es sich um den Australia Day. Die Feierlichkeiten finden am 26. Januar statt. Gewürdigt wird damit der 26. Januar 1788. In Sydney Cove kam es zur Ankunft der First Fleet. Damit kam es zu einem Wendepunkt in der Geschichte von Australien. Schließlich begann durch die Europäer die Besiedlung des Kontinents. Gleichzeitig war es der Tag, an dem die Deportation von Strafgefangenen britischer Herkunft ihren Anfang nahm.

Dem Anzac Day am 25. April kommt ebenfalls eine hohe Bedeutung für Australien zu. Im Jahr 1915 kam es zur Landung auf Gallipoli. An diesem Jahrestag begannen im ersten Weltkrieg die Militäraktionen zwischen neuseeländischen und australischen Truppen.

Flora – Fauna – Sehenswertes

Gekennzeichnet ist der Staat zudem von einer reichhaltigen Flora und Fauna. Dies verdeutlichen die 20.000 heimischen Pflanzenarten. Ein Anteil von 85 Prozent dieser Pflanzen ist nur auf dem Gebiet von Australien zu finden. Beheimatet sind auf dem Kontinent die Koalas und die Kängurus. Zu einem Besuch lädt außerdem der Taronga Zoo in Sydney ein.

Unter den mehr als 140 Flughäfen ist natürlich der Kingsford Smith International Airport in Sydney zu finden.

Zeitunterschied MEZ: +8 Stunden im Osten bis MEZ + 10 Stunden im Westen

Das Welterbe

Wo sich außerdem Sehenswürdigkeiten wie der Melbourne Cricket Ground oder das Sydney Opera House befinden, hat die UNESCO seit dem Jahr 1981 folgende Stätten in die Listen des Welterbes aufgenommen:

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Großes Barriere-Riff – 1981

Dabei handelt es sich mit 2900 einzelnen Korallenriffen um die größte Ansammlung, die zusammenhängend ist. Innerhalb dieses Gebietes befinden sich 359 Steinkorallenarten. Das Riff besitzt eine Ausdehnung von ungefähr 2.300 Kilometern. Gegeben ist dabei eine Lage vom kompletten Riff in den Tropen. Ferner ist die Lage innerhalb des Durchzugsgebietes von südpazifischen Zyklonen gegeben. 

Nationalpark Kakadu – 1981; 1987 und 1992 erweitert

Für den Besuch in diesem Park fällt der Blick auf das Bundesterritorium Northern Territory. In einer Entfernung von 171 Kilometer von Darwin ist der Park mit seiner Fläche von ungefähr 19804 Quadratkilometern zu erreichen. Beim Park handelt es sich um eine Kulturlandschaft, bei der der Glauben eine wichtige Rolle spielt. Inzwischen liegt eine gemeinschaftliche Verwaltung durch die Mitarbeiter des Parks Australia und den Aborigines vor. 

Seengebiet von Willandra – 1981

Von dieser Welterbestätte umfasst wird das im südwestlichen New South Wales liegende Murray-River-Becken mit einer Größe von 2400 Quadratkilometern. Mehrere Tausend Besucher finden sich jährlich im Nationalpark ein. Die Vegetaton zeigt sich mit eienr Kombination von Gehölzen, Grasland und verstreuten Sträuchern. Vereinzelt wird dieses Bild von Dünen und Sandflächen unterbrochen. 

Nationalparks von West-Tasmanien – 1982; 1989 erweitert

Dort, wo sich der östliche Rand vom Indischen Ozean befindet, ist die Insel zu erreichen. Die Entfernung bis zum Festland von Australien beträgt etwa 240 Kilometer. Zwischen der geologischen Vergangenheit sowie der tasmanischen Tier- und Pflanzenwelt besteht eine enge Verbindung. Die erste Besiedlung der Region reicht bis in die Zeit vor 35.000 Jahren zurück. 

Lord Howe-Inselgruppe – 1982

Diese Inselgruppe ist in einer Entfernung von 630 Kilometer vor der Ostküste von Australien zu erreichen. Genauer gesagt fällt der Blick in diesem Fall auf den Bereich von New South Wales. Zu erreichen ist die Inselgruppe somit in der Tasmansee, bei der es sich um ein Nebenmeer vom Pazifischen Ozean handelt. Unter den Inseln ist die Lord-Howe-Insel zu finden, die heute als einzige bewohnt ist. 

Schutzgebiete des gemäßigten und subtropischen Regenwalds im mittleren Osten Australiens – 1986; 1994 erweitert

Nationalpark Uluru (Ayers Rock) – Kata Tjuta (Mount Olgas) – 1987; 1994 erweitert

Nationalpark Wet Tropics in Queensland -1988

Eine faszinierende Vielfalt bietet sich in der Welterbe von Wet Tropics. So sind dort die Kombination aus herrlichen Wasserflüssen, faszinierenden Schluchten sowie Flüssen, die mit ihrem Rauschen die Menschen einfangen. Beeindruckend wirkt der Blick von den Berggipfeln, der auf den Regenwald fällt. Die Flora und Fauna, die dort zu erblicken ist, besitzt eine einzigartige paradiesische Note. 

Naturpark Shark Bay (Haifischbucht in Westaustralien) – 1991

Fraser-Insel – 1992

Bei der Insel liegt eine Zugehörigkeit zum Verwaltungsgebiet Fraser Coast Region vor. Die Insel besitzt eine Größe von mehr als 1840 Quadratkilometer. Zu erreichen ist die Insel im Norden vor Brisbane in einer Entfernung von 190 Kilometer. Die durchschnittliche Breite der Insel beträgt 15 Kilometer. 

Fossilienlagerstätte Riversleigh/Naracoorte – 1994

Heard- und McDonald-Inseln (subantarktische Vulkaninseln) – 1997

Macquarie-Insel – 1997

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Greater Blue Mountains – 2000

Es handelt sich um ein Gebirge im Bundesstaat New South Wales. Noch immer stellen die Blue Mountains aus geologischer Sicht ein Sandstein-Plateau dar. Bereits in der Zeit vor 14.000 Jahren mindestens lag eine Besiedlung durch die Aborigines vor. Innerhalb der Region sind Städte wie die größte Stadt Katoomba sowie die Städte Oberon und Lithgow zu erreichen. 

Purnululu Nationalpark – 2003

Königliches Ausstellungsgebäude und Carlton-Gärten – 2004)

Oper von Sydney – 2007

Historische Strafgefangenenlager in Australien – 2010

Ningaloo-Küste – 2011

Kulturlandschaft Budj Bim2019

Der Blick auf die Welterbestätten

http://deutsches-welterbe.de/die-unesco/welterbestaetten-in-167-laendern/

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