Die Welterbestätten auf Haiti

Auf der Insel Hispaniola ist der Inselstaat Haiti zu erreichen. Gleichzeitig ist die Insel innerhalb der Großen Antillen zu finden. Dabei handelt es sich zugleich um den westlichen Teil der in der Karibik gelegenen Insel. Der andere Inselteil ist als Dominikanische Republik bekannt. Seit vielen Jahren stellt Port-au-Prince die Hauptstadt des Staates dar. Im Anschluss an die französische Kolonialzeit galt Haiti als der reichste in Lateinamerika gelegene Staat.

Geographische Details

Bei den Nachbarn von Haiti handelt es sich um die Bahamas, Kuba, Jamaika sowie die Dominikanische Republick und die Turks- und Caisoinseln. Bei dem höchsten Berg des Landes handelt es sich um den Pic la Selle, dessen Gipfel auf einer Höhe von 2.674 Meter liegt. Bezogen auf die Landesmitte erreichen die Berge eine Höhe von 1500 bis 1800 Meter. Bekannt ist die Insel zudem durch ihre Lage im Bereich tropischer Wirbelstürme. Überhaupt besitzt das Klima zu einem überwiegenden Teil eine tropische Ausprägung.

Weitere Details

Gekennzeichnet ist das Bild der Landschaft von 5000 Pflanzenarten. Etwa 35 Prozent dieser Pflanzen besitzen eine endemische Entwicklung. Inmitten dieser Landschaft ist die Stätte zu finden, die die UNESCO in die Liste des Welterbes aufnahm:

Historischer Nationalpark mit Zitadelle, Schloss Sans Souci und Ruinen von Ramiers – 1982

Die Anfangsgeschichte führt in die Jahre 1810 bis 1813 zurück. Nachdem Haiti unabhängig wurde, kam es zur Erbauung des Palastes. Mittlerweile befinden sich jedoch nur noch Ruinen im Süden des Städtchens Milot. Zum Welterbe gehören außerdem die Ruinen von Ramiers und die Zitadelle La Ferriere, bei der es sich um eine auf Haiti befindliche Festung handelt. Sie stellt eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten auf der Insel dar. 

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