Die Welterbestätten auf Mauritius

Im Südwesten vom Indischen Ozean ist der Inselstaat Mauritius zu erreichen. Dabei liegt zugleich eine Entfernung zum Afrikanischen Kontinent mit etwa 1800 Kilometer vor. Dort nimmt Port Luis die Funktion der Hauptstadt war. Zum Inselstaat gehören außerdem die Agalega-Inseln, die Cargados-Carajos-Inseln sowie Rodrigues. Außerdem zählt neben Mauritius die Insel Rodrigues zusammen mit Reunion zu den Maskarenen.

Der Blick auf die Kultur

In den verschiedenen Bereichen spiegelt sich die koloniale Vergangenheit wieder. Spürbar sind die Spuren von Indien, Frankreich und den Kreolen bei verschiedenen kulinarischen Gerichten. Einen Namen hat sich die Insel außerdem durch die Blaue und Rote Mauritius gemacht. Zu ihrem Druck kam es im Jahr 1847. Zum damaligen Zeitpunkt stellte Mauritius das fünfte Land dar, welche mit der Nutzung von Briefmarken begann.

Weitere Details

Um Mauritius sind viele Korallenriffe zu finden, so dass es Schnorchler und Taucher auf die Insel zieht. Außerdem gibt es zwei Stätten, die die UNESCO in die Listen des Welterbes aufnahm:

Aapravasi Ghat – 2006

Bei dieser Welterbe-Stätte handelte es sich um ein Lager, das für Einwanderer aus Indien eingeplant war. Später galt der Ort für 450.000 Einwohner als Zwischenstation. Auf den Inseln gab es Zuckerrohrplantagen. Dort hatten die Menschen als Schuldknechte Arbeit angenommen. Es war das Jahr 1834, als der erste Kontraktmitarbeiter ankam. Dadurch ist der 2. November auf Mauritius heute ein nationaler Feiertag. 

Kulturlandschaft Le Morne – 2008

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