Das Friedenslicht von Betlehem

Mit den Gedanken an die Weihnachtszeit rückt automatisch Betlehem wieder verstärkt in den Mittelpunkt. Immerhin spielt diese Stadt in der Weihnachtsgeschichte eine bedeutende Rolle. Im Jahr 1986 entstand die Idee, ein Licht weiter zu reichen, um den Frieden zu fördern. Das Friedenslicht von Betlehem und somit ein neuer Weihnachtsbrauch waren geboren. Mittlerweile wird das Friedenslicht in mehr als 30 Ländern jedes Jahr in der Weihnachtszeit begrüßt.

Der Blick auf die Geschichte

In Österreich gibt es die Aktion „Licht ins Dunkel“. Damals hatte die Künstlerin Ada Brandstetter eine Idee. Diejenigen, die die Aktion unterstützen, sollten ein Licht erhalten, das als Symbol für den Frieden steht.

Entzündet wird das Licht in der Vorweihnachtszeit. Der Ort dieser Handlung ist die Geburtsgrotte Jesu Christi in Betlehem. Danach reist das Licht, das sich in einer Lampe befindet, die explosionssicher ausgearbeitet ist, in einem Flugzeug in die österreichische Landeshauptstadt.

Der Beginn in 1989

Im Jahr 1989 ist Herbert Grünewald in Wien Pfadfinderleiter. In diesem Jahr ließ er sich von der Idee der Weitergabe des Lichtes inspirieren. Seit dieser Zeit kommt es zur Weitergabe des Friedenslichtes an Pfadfinderdelegationen im Ausland. Dies geschah zunächst in Wien mittels einer ökumenischen Lichterfeier.

Als Betlehem-Licht ist dieser Weihnachtsbrauch seit 1991 auch in Osteuropa ein Begriff. Abgeholt wird das Licht in Wien durch slowakische Pfadfinder.

Der musikalische Weihnachtsbrauch

Dieser sehr schöne Weihnachtsbrauch hat inzwischen auch den Weg in die Musik gefunden. Immerhin gibt es seit Jahren den Titel „100000 Friedenslichter, der in einer jährlichen Adventssendung von unterschiedlichen Interpreten vorgetragen wird.

Fortsetzung folgt

Geschrieben und Copyright by Marina Teuscher 2019 bis 2030