Die Kulturhauptstadt von Europa

Bereits seit dem Jahr 1985 erfolgt jährlich die Vergabe des Titels durch die Europäische Union. Von 1985 bis 1999 war zunächst die Rede von der Kulturstadt Europas. Fünf Jahre nach der Umbenennung des Titels begann die Zeit von mindestens zwei Kulturhauptstädten jährlich. Damit soll die Bedeutung vom kulturellen Erbe in Europa unterstrichen werden. Dies gilt im Hinblick auf die Gemeinsamkeiten, die Vielfalt sowie den Reichtum. Gleichzeitig soll das Thema zu einer besseren Verständigung unter den Bewohnern führen.

Einblick in die Geschichte

Im Jahr 1985 bekleidete Melina Mercouri das Amt der griechischen Kulturministerin. Von ihr ging zur damaligen Zeit ein Vorschlag aus. Darin ging es um die jährliche Benennung einer „Kulturstadt in Europa“. Am 13. Juni 1985 wurde der endgültige Beschluss im Rat der Europäischen Gemeinschaft durch die Minister getroffen, die für Kulturfragen zuständig waren. Die Gemeinschaft stellt für diese nunmehr jährlich durchgeführten Veranstaltungen Fördermittel zur Verfügung. Im Mittelpunkt steht die Öffentlichkeit in Europa. Ihnen soll der Zugang zu kulturellen Aspekten in den unterschiedlichsten Städten, Ländern oder Regionen eröffnet werden.

Der Ausblick und die Kulturstädte

In dem entsprechenden Jahr, da der Titel für ein Jahr verliehen wird, finden in den „Kulturhauptstädten“ zahlreiche kulturelle Veranstaltungen statt. Den Städten winkt damit mehr Aufmerksamkeit, da sie Besucher mit einem netten Programm anziehen. Zum jetzigen Zeitpunkt sieht die Planung für die Vergabe vom Titel der Kulturhauptstadt wie folgt aus:

2020

Galway, Irland – Rijeka, Kroatien

2021

Timisioarani – Rumänien – Eleusis, Griechenland – Novi Sad, Serbien

2022

Kaunas, Litauen – Esch an der Alzette, Luxemburg

2023

Veszprem, Ungarn – noch unbekannt, Vereinigtes Königreich

2024

Tartu, Esland – Bad Ischl, Österreich – Bodo, Norwegen.

Copyright und Geschrieben by Marina Teuscher 2019 bis 2030