Schloss Neu-Schwanstein

König Ludwig II. ist in beeindruckender Weise in die Geschichte eingegangen. Dies zeigt auch sein Schloss, das ursprünglich den Namen „Neue Burg Hohenschwangau“ tragen sollte. Gewidmet wurde dieses Schloss seinem Freund Richard Wagner. Einen Namen hat sich dieser mit seinen Musikkompositionen gemacht. Es sollte daher ein Gebäude entstehen, welches dem Schwanenritter Lohengrin würde sei. Gleichzeitig sollte es sich um eine Ritterburg handeln, die den Charme der Ritterburg aus Tannhäuser besaß. §Es war nur ein zerklüfteter Feldrücken, der für den Bau ausgewählt wurde. Dort sollte eine Burg entstehen, die den Charme des typischen Mittelalters besaß. Gleichzeitig sollte die Burg so komfortabel ausgestattet sein, dass ein menschenscheuer König sich problemlos zurückziehen kann.

Schwanenritter

Es war Schloss Hohenschwangau, auf dem Luwig seine Kindheit verbracht hat. Die Verantwortung für den Wiederaufbau in den Jahren 1833 bis 1837 liegt bei Kronprinz Maximilian von Bayern. Das Schloss präsentierte sich mit dem Bild des neugotischen Stils. Gekennzeichnet war Hohenschwangau von ausgemalten Fresken. Zu sehen waren Einblicke in mittelalterliche Legenden wie um Schwanenritter Lohengrin. Bei diesem handelte es sich ohnehin um das Vorbild von König Ludwig II. Dieser war nach seiner eigenen Vorstellung Nachfolger der Grafen von Schwangau. Besonders beeindruckend empfand Ludwig den Besuch auf der Wartburg im Jahr 1867. Dort erhielt er Einblicke in den Sängersaal. In diesem fand einst wohl der legendäre Sängerkrieg statt. Aus diesem Geschehen resultiert der Entschluss, eine Burg zu bauen, die ihm und Richard Wagner als Refugium dienen sollte.

Copyright by Marina Teuscher 2015 – 2020