Die Welterbestätten in Frankreich

Je häufiger man in einem Land Urlaub macht, umso mehr fühlt man sich mit diesem verbunden. Unterteilt ist Frankreich seit dem Jahr 2016 in 18 Regionen, wobei sich auf dem französischen Festland 13 Regionen befinden. Darunter ist die Normandie zu finden, die sich durch kleine idyllische Dörfer wie Luc-sur-mer und Lyon-sur-mer auszeichnet. Dort bietet sich Urlaubern die Möglichkeit, unendlich lange Spaziergänge an den Ufern der Nordsee einzuplanen. Ferner gehören dazu fünf französische Überseegebiete, bei denen es sich um Französisch-Guayana, Guadeloupe, Martinique sowie Mayotte und Reunion handelt. Zu den wichtigsten Städten des Landes zählen die französische Landeshauptstadt Paris sowie Marseille, Lyon, Toulouse, Nizza und Nantes.

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Sehenswerte Facetten

In der Nähe der französischen Hauptstadt besteht die Möglichkeit zum Besuch von Disneyland Paris. Das Urlaubsparadies ist mit der RER A an der Station Marne la Vallee zu erreichen. Auf dem Gelände besteht die Möglichkeit des Besuchs von zwei Parkanlagen sowie von Disney Village. Langeweile ist dort unbekannt. Ideal ist es um 6:00 Uhr das Hotelzimmer zu verlassen und den ganzen Tag dort zu erleben. Die Reise kann mit Ziel Marseille in die älteste Stadt von Frankreich führen, die sich mit dem ältesten Stadtteil präsentiert. Bekannt ist dieses Viertel als Le Panier. Sehenswert ist ferner die Landschaft vom Elsass, die sich mit der Stadt Strassbourg präsentiert. Dort besteht die Gelegenheit zu Schiffsfahrten auf der Ill. Faszinierende Einblicke in die Landschaft bietet die Elsässer Weinstraße.

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Das Welterbe

Von der UNESCO wurden nun ab dem Jahr 1979 die folgenden Welterbestätten in die Listen des Welterbes der Natur, der Kultur oder in beide Listen aufgenommen:

Kathedrale von Chartres – 1979

Genauer wird von der Kathedrale Notre-Dame von Chartres gesprochen. Es handelt sich um das Urbild von einer hochgotischen Kathedrale. Die Kirche befindet sich in einer relativ kleinen Stadt. Dort dominiert sie das Stadtbild. Ihr Erkennungsgrad in der Landschaft ist hoch, sodass die Kirche bereits von weitem zu sehen ist. Dies macht sie zu einem einzigartigen Bauwerk.  

Höhlenmalereien im Tal der Vézère – 1979

Höhlenmalereien und Fundorte kennzeichnen diese Welterbestätte, die sich im Südwesten von Frankreich befindet. Die innerhalb des Tals gefundenen Kunstwerke und Objekte stellen ein wichtiges Zeugnis im Hinblick auf Kulturen dar, die längst vergangen sind. Die Spuren lassen sich bis in die Altsteinzeit zurückverfolgen. Unter den Fundstätten sind „Abri de Cro-Magnon“ und „Font de Gaume“ zu finden. 

Mont St. Michel und seine Bucht – 1979

Die gleichnamige Gemeinde ist in der Normandie zu erreichen. Zur Gemeinde gehört die felsige Insel Mont Saint-Michel. Gelegen ist die 55.000 Quadratmeter große Insel in etwa einem Kilometer Entfernung von der Küste. Einen besonderen Bekanntheitsgrad besitzt die gleichnamige Abtei. Geschichtlich hat die Zeit als Insel Mont Tombe begonnen. Es gab sogar eine Zeit, in der die Insel zu Neustrien gehörte. 

Schloss und Park von Versailles – 1979

Bei Versailles handelt es sich um die Nachbarstadt der französischen Hauptstadt. Dort befindet sich mit dem Schloss Versailles eine der größten Palastanlagen, die in Europa existieren. Bis zum Beginn der Revolution stellte das Schloss die Hauptresidenz der französischen Könige dar. Im Hinblick auf die europäische Palastarchitektur ist das Schloss als ein Höhepunkt zu sehen. 

Abteikirche und Stadthügel von Vézelay – 1979

Bei dieser Welterbestätte handelt es sich um eine Kirche mit romanischem Baustil, die sich im Burgund befindet. Der Titel dieses Bauwerks lautet „Basilica minor“. Bekannt ist diese Kirche auch als Ste-Marie-Madeleine sowie als dreischiffige Basilika im Ort Vezelay. Sie zeichnet sich durch ein besonders lang gezogenes Langhaus aus.

Kathedrale von Amiens – 1981

Erste Spuren zu dieser Welterbestätte führen bis in das 12. Jahrhundert zurück. Bei dem Bauwerk handelt es sich um eine Amiens stehende gotische Kirche, die als Kathedrale Notre Dame d’Amiens bekannt ist. Die Erhebung zur Basilica Minor folgte im Jahr 1854 durch Papst Pius IX. Eine Klassifizierung als Monument historique war im Jahr 1862 der nächste wichtige Schritt in der Geschichte.

Ehem. Zisterzienserabtei Fontenay – 1981

Zur Gründung dieser Abtei als Zisterzienserkloster kam es im Jahr 1118. Gekennzeichnet ist der Bau von strenger zisterziensischer Romanik. Innerhalb des Burgund stellt dieses Bauwerk von Fontenay eines der bedeutendsten seiner Art dar. In den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts kauften wohlhabende Gebrüder die Abtei. Bis in die heutige Zeit hält die seinerzeit begonnene Restaurierung an. 

Schloss und Park von Fontainebleau – 1981

Das französische Schloss ist in einer Entfernung von etwa 60 Kilometer von Paris zu erreichen. Zeitweilig kam es zur Nutzung des Schlosses durch Kaiser Napoleon Bonaparte. Die Innenausstattung des Schlosses lässt sich auf die Zeit der Renaissance zurückführen. Zwischen der ersten sowie der zweiten Schule von Fontainebleau, zu deren Gründung es durch italienische Künstler kam, und dem Schloss besteht eine Verknüpfung. 

Römische und romanische Denkmäler von Arles – 1981

Amphitheater und Triumphbogen von Orange – 1981

Große Salinen von Salin-les-Bains und Königliche Salinen von Arc-et-Senans – 1982; 2009 erweitert

Place Stanislas, Place de la Carrière und Place d’Alliance in Nancy – 1983

Kirche von Saint-Savin-sur-Gartempe – 1983

Kap Girolata, Kap Porto, Naturschutzgebiet Scandola und die Piana Calanques auf Korsika – 1983

Römischer Aquädukt Pont du Gard – 1985

Straßburg, Grande île (historisches Zentrum) – 1988

Seineufer in Paris zwischen Pont de Sully und Pont d’Iéna – 1991

Reims: Kathedrale Notre-Dame, Palais du Tau und Kloster Saint Remi – 1991

Kathedrale von Bourges – 1992

Papstpalast mit umliegendem historischen Ensemble in Avignon – 1995

Canal du Midi – 1996

Carcassonne – 1997

Berglandschaft Mont Perdu in den Pyrenäen – 1997; 1999 erweitert

Pilgerwege nach Santiago de Compostela – 1998

Historische Stätten in Lyon – 1998

Bezirk Saint-Emilion – 1999

Loiretal zwischen Maine und Sully-sur-Loire – 2000

*Das Schloss Chambord (K/1981) ist Teil dieser Welterbestätte

Mittelalterliche Handelsstadt Provins – 2001

Belfriede (mittelalterliche Glockentürme) in den historischen Regionen Flandern, Artois, Hainaut und Picardie (grenzüberschreitende Erweiterung der Belfriede von Belgien) – 2005

Le Havre – 2005

Historisches Zentrum von Bordeaux („Hafen des Mondes“) – 2007

Festungsanlagen Vaubans – 2008

Lagunen von Neukaledonien – 2008

Bischofsstadt Albi – 2010

Vulkanlandschaft auf La Réunion – 2010

Causses und Cevennen – 2011

Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen – 2011

Es handelt sich um 111 Fundstellen, die aus der Zeit des 5. bis 1. Jahrtausends vor Chr. stammen. Zu finden sind die in mehreren Staaten, wobei dies Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Schweiz und Slowenien sind. Federführung für die Bewerbung bei der UNESCO war die Schweiz. Zu den bedeutenden Regionen bei deser Welterbestätte gehört der Zürichsee. 

Bergbaugebiet Nord-Pas de Calais – 2012

Chauvet-Grotte bei Vallon-Pont-d’Arc an der Ardèche – 2014

Climats – Weinbauparzellen in Burgund – 2015

Weinberge, Weinhäuser und -keller der Champagne – 2015

Das architektonische Werk von Le Corbusier – ein herausragender Beitrag zur Moderne – 2016

Einen Namen machte sich der schweizerisch-französische Architekt und Stadtplaner Le Corbusier mit einer Reihe von Bauwerken. Es erfolgte die Aufnahme von 17 Welterbestätten, die eine Entwicklung zeigen. Genauer geht es um das 20. Jahrhundert in Verbindung mit der Entwicklung von einer neuen architektonischen Ausdruckssprache. Beteiligt an dieser Welterbestätte sind Argentinien, Belgien, Frankreich, Indien, Japan und der Schweiz. 

Taputapuatea – 2017

Chaine des Puys – Tektonikarena der Limagne-Verwerfung – 2018

Französische Südgebiete und -meere – 2019 

(A lot of pictures comes from the domain pixabay.com. This is a domain which spend the pictures for free for all times – also in commercial programms. It’s not necessary to tell the name of the persons who made the pictures.)

Ein Blick in meine Webseiten

http://www.bunte-filmwelt.de

Der Blick auf die Welterbestätten

http://deutsches-welterbe.de/die-unesco/welterbestaetten-in-167-laendern/

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