Die Welterbestätten in Belgien

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Mit der Reise nach Belgien erleben Gäste ein Land, das teilweise an der Nordsee liegt. Umgeben wird das Land an den anderen Landesgrenzen von den Niederlanden, Frankreich, Luxemburg und Deutschland. Das Land lädt mit Städten wie Antwerpen, Brüssel, Eupen sowie Lüttich und Brügge zu einem längeren Aufenthalt ein. Während dieser Zeit bietet sich ein Besuch bei zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie in Antwerpen an. Dazu gehören der als Grote Markt bekannte Marktplatz, auf dem sich der Brabobrunnen befindet. Sehenswert sind außerdem der Beginenhof Antwerpen sowie der Vogelmarkt und der Zoo Antwerpen. Ein Blick bietet sich auch nach Mechelen. Dort zeichnen sich mehr als 300 unter Denkmalschutz stehende Gebäude zeichnen sich durch den Zauber der Renaissance aus. Außerdem ist ein Besuch in der Freizeitanlage Park Spoor Noord möglich, die auf dem Gelände von einem früheren Güterbahnhof zu erreichen ist.

Natürlich bietet sich bei einer Reise zu den Welterbestätten der Blick auf die weitere Landschaft an. Dort erwartet Gäste der Ferienpark in Flandern an, der mit der Spielewelt Discovery Bay zu einem Besuch einlädt. Einblick bietet sich dort in das Naturschutzgebiet Lommel Sahara an. Zu den Freizeitangeboten des Parks gehören Kids Bowling und die Kletterwände. 

Das Welterbe

Außerdem laden folgende Welterbestätten in Belgien zu einem Besuch ein:

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Flämische Beginenhöfe – 1998

Beim Beginenhof handelt es sich um eine typische Wohnanlage, die einst von Beginen und heute von Studenten, Künstlern oder älteren Leuten bewohnt werden. In der Regel sind diese Wohnanlagen in den Niederlanden und im belgischen Flandern zu entdecken. Die in den folgenden Städten befindlichen Beginenhöfe sind gleichzeitig als gemeinsame Welterbestätte in der Liste des Welterbes zu finden:

Brügge – Dendermonde – Diest

Gent Sint-Amandsberg, Kleiner Beginenhof ter Hoye

HOogstraten – Kortrijk – Lier – Löwen – Mechelen

Sint-Truiden – Tongeren – Turnhout 

Vier Schiffshebewerke des Canal du Centre – 1998

Die besondere Note bei diesen Schiffshebewerken ist der Zeitraum der Erbauung. Begonnen hatten die Arbeiten im Jahr 1882. Zur Fertigstellung kam es im Jahr 1917. Eine weitere besondere Note ist darin zu sehen, dass alle vier Werke noch immer sehr gut erhalten sind. Mittlerweile wird die Frachtschifffahrt über ein neues Hebewerk umgeleitet. 

Der Große Platz (Grote Markt / Grand‘ Place) in Brüssel – 1998

In diesem Fall ist vom zentralen Platz die Rede, der sich in Brüssel befindet. Bekannt ist dieser als Wahrzeichen der belgischen Hauptstadt. Zum einen befindet sich dort das gotische Rathaus. Des Weiteren zeichnet sich der Platz durch seine barocke geschlossene Fassadenfront aus. So ist von dem Platz, an dem der Blick auf die Gildehäuser möglich ist, die Rede als einer der schönsten in Europa. 

Belfriede (mittelalterliche Glockentürme) in Flandern und Wallonien – 1999; 2005 erweitert

Jungsteinzeitliche Feuersteinminen bei Spiennes (Mons) – 2000

Altstadt von Brügge – 2000

Innerhalb der Provinz Westflandern stellt Brügge die größte Stadt dar. Es handelt sich bei der Stadt zugleich um den Bischofssitz von Brügge. Wallanlagen kennzeichnen das äußere Bild der Altstadt, deren Umgebung zugleich von Kanälen gebildet wird. Noch immer sind historische Gebäude und das Stadtbild mit seinem mittelalterlichen Charme sehr gut erhalten. Eine der besonderen Noten in der Geschichte ist das Jahr 2002, als Brügge den Titel der „Europäischen Kulturhauptstadt“ getragen hat. 

Kathedrale Notre Dame in Tournai – 2000

Geweiht wurde diese Kathedrale der Jungfrau Maria. Dieses Bauwerk stellt den Sitz vom gleichnamigen Bistum dar. Unter Bezug auf die Scheidegotik ist dieses Bauwerk als Meisterwerk anzusehen. Im Westen von Europa ist der Dom als eines der schönsten kulturhistorischen Bauwerke bekannt. Begonnen hat die Geschichte der Kathedrale in den ersten Jahren des 12. Jahrhunderts. 

Jugendstilbauten von Victor Horta in Brüssel – 2000

Plantin-Moretus Museum – 2005

Palais Stoclet – 2009

Bedeutende Orte des wallonischen Bergbaus – 2012

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Neben den Welterbestätten pflegt das Land eine Reihe von Bräuchen. Seitens der UNESCO erfolgte die Aufnahme dieser Bräuche in die Liste vom immateriellen Welterbe:

2003/2008 – Der Karneval von Binche

2008 – Die Prozessionen der Riesen und Drachen in Belgien und Frankreich: Die belgischen Stadtfeste Ducasse d’Ath und Ducasse de Mons (gemeinsam mit Frankreich)

2009 – Die Heilig-Blut-Prozession in Brügge

2010 – Der Aalster Karneval

2010 – Das Brot- und Feuerfest Krakelingen und Tonnekensbrand anlässlich des Winterendes in Geraardsbergen

2010 – Der Houtem Jaarmarkt, jährlicher Winter- und Viehmarkt in Sint-Lievens-Houtem

2011 – Das Repertoire an Übergangsriten in Löwen

2012 – Die Märsche von Entre-Sambre-et-Meuse

2012 – Die Falknerei (gemeinsam mit Frankreich, Katar, Marokko, Mongolei, Österreich, Saudi-Arabien, Südkorea, Syrien, Tschechien, Ungarn und den Vereinigten Arabischen Emiraten)

2013 – Das Krabbenfischen auf Pferden in Oostduinkerke

Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas – 2011

Bei dieser Weltnaturerbestätte handelt es sich um eine Reihe von Buchenwaldgebieten, die sich räumlich getrennt in den unterschiedlichsten Ländern befinden. Insgesamt umfasst die Fläche 92.093 Hektar. Ein Anteil von 30 Prozent befindet sich in der Ukraine. Überwiegend handelt es sich in Deutschland um naturnahe Altwälder. Für die Karpaten greift die Bezeichnung „echte Urwälder“. An dieser Welterbestätte sind die Länder Albanien, Belgien, Bulgarien, Italien, Kroatien, Österreich, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Spanien und die Ukraine beteiligt. In den Jahren 2011 und 2017 kam es zur Erweiterung der Welterbestätte sowie im Jahr 2017 zu einer Namensänderung.

Das architektonische Werk von Le Corbusier – ein herausragender Beitrag zur Moderne – 2016

Einen Namen machte sich der schweizerisch-französische Architekt und Stadtplaner Le Corbusier mit einer Reihe von Bauwerken. Es erfolgte die Aufnahme von 17 Welterbestätten, die eine Entwicklung zeigen. Genauer geht es um das 20. Jahrhundert in Verbindung mit der Entwicklung von einer neuen architektonischen Ausdruckssprache. Beteiligt an dieser Welterbestätte sind Argentinien, Belgien, Frankreich, Indien, Japan und der Schweiz. 

Der Blick auf die Welterbestätten

http://deutsches-welterbe.de/die-unesco/welterbestaetten-in-167-laendern/

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