Die Welterbestätten in der Tschechischen Republik

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Auch hier war ich zusammen mit Kollegen der im Jahr 1997 noch existierenden Behörde. Genauer gesagt haben wir an einem Wochenende die Stadt Prag mit seinem historischen Zentrum besucht – eine sehr lebendige Stadt in einem interessanten Staat. In dem mitteleuropäischen Binnenstaat leben etwa 10,5 Millionen Einwohner. Im späteren 9. Jahrhundert ist der Staat entstanden, als es zur Vereinigung der Markgraftschaft Mähren mit dem Herzogtum Böhmen kam. Das Land präsentiert sich heute mit vielen weiteren Facetten und zeigt, welche Möglichkeiten der Weiterentwicklung es gibt. Schließlich hat sich gerade im Bereich des Wintersports viel getan, so dass das Land immer öfter in diesem Bereich auf sich aufmerksam macht. Die letzten Jahre haben – wie Skigebiete wie Spindleruv Mlyn zeigen – Snowparks in der Entwicklung gefördert. Malerische Landschaften bieten Winterwanderern und Langläufern eine gute Basis für Ausflüge. Deutlich wird dies an der Isergebirgsmagistrale, die sich bei der Stadt Liberec – die auch als Reichenberg bekannt ist – befindet. Bekannt ist die Stadt für ihre Altstadt, deren Bild von eindrucksvollen Gebäuden wie dem Rathaus gekennzeichnet ist. 

Die Welterbestätten der UNESCO

Nach der Zeit der Tschechoslowakei ist nunmehr die Rede von der Tschechischen Republik. Diese zeichnet sich mehrere historische Feiertage aus, die inzwischen staatliche Feiertage sind. Teilweise handelt es sich nicht um arbeitsfreie Tage. Das bedeutet, dass an diesen Tagen auch an den vielen Sehenswürdigkeiten stets Betriebs sein wird. In diesem Zusammenhang kann es Besucher zu den Stätten führen, die die UNESCO in den vergangenen Jahren bereits in die Listen des Welterbes aufnahm:

Historisches Zentrum von Prag – 1992

Historisches Zentrum von Cesky Krumlov (Böhmisch Krumau) – 1992

Historisches Zentrum von Telc (Teltsch) – 1992

Wallfahrtskirche Hl. Johannes Nepomuk von Zelena Hora (Grüneberg) – 1994

Historisches Zentrum von Kutná Hora (Kuttenberg) und Marienkirche von Sedlec (Sedletz) – 1995

Kulturlandschaft von Lednice (Eisgrub)-Valtice (Feldsberg) – 1996

Historisches Dorf Holasovice – 1998

Schloss und Park Kromeríz (Kremsier) – 1998

Schloss Lytomyšl (Leitomischl) – 1999

Dreifaltigkeitssäule in Olomouc (Olmütz) – 2000

Haus Tugendhat in Brno (Brünn) – 2001

Jüdisches Viertel und Basilika St. Prokop in Trebic (Trebitsch) – 2003

Montanregion Erzgebirge/Krušnohoři – Deutschland und Tschechische Republik – 2019

Landschaft für die Zucht und Dressur von zeremoniellen Wagenpferden in Kladruby nad Labem – 2019 

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