Gedanken und Tipps zu Tallinn

Bei der Stadt handelt es sich um das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum von Estland. Es liegt eine Gliederung in die Stadtteile Pohja-Tallinn, Pritia, Nomme, Mustamae, Lasnamae sowie Kristline, Kesklinn und Haabersti vor. Des Weiteren ist das Bild von 84 Distrikten gekennzeichnet. Diese Stadt hat viele Geheimnisse zu bieten, die es zu entdecken gilt. Daher sind hier einige Tipps für einen Aufenthalt in Tallinn.

Schloss Kadriorg

Es ist ein beeindruckendes russisches Erbe, mit welchem sich Tallinn präsentiert. Die Aufmerksamkeit zieht das Schloss Tallinn schon mit seiner Farbenfreude auf sich. Zar Peter der Große war es, der den Auftrag zur Erbauung dieser kaiserlichen Sommerresidenz erteilte. Sie war für seine Gemahlin Katharina I. gedacht. Das Schloss zeichnet sich durch seine Nähe zu St. Petersburg aus. In der Umgebung des Schlosses befinden sich gepflegte Gärten. Im Inneren präsentiert sich der Palast mit Deckenmalereien, die durch einen Detailreichtum eine besondere Note erhalten. Besonders schön erscheinen zudem die Stuckarbeiten. Ferner besteht Gelegenheit zum Besuch vom Estnischen Kunstmuseum. Dort kommt es zur Präsentation von Werken ausländischer Künstler. Um das Schloss herum liegt eine Parkanlage, in derem Gebiet sich weitere Sehenswürdigkeiten befinden. Erfolgen kann dort der Besuch weiterer Museen wie dem Mikkelmuseum.

Das Welterbe und das Mittelalter

Auch die UNESCO hat den Wert der Altstadt von Tallinn erkannt. Im Jahr 1997 kam es zur Aufnahme der Altstadt in die Liste des Weltkulturerbes. Schließlich die mittelalterliche nordeuropäische Handelsstadt ein „außergewöhnlich vollständiges und gut erhaltenes Beispiel“ für Städte dieser Art. Einen weiteren Höhepunkt stellt die Gasse Katarina Käik dar, die von kleinen Kunstwerkläden und der Atmosphäre des Mittelalters gekennzeichnet ist.

Die Vergangenheit und die Zukunft

Natürlich ist in der Stadt das Flair vom Mittelalter an vielen Stellen zu spüren. Längst hat jedoch auch die neue Zeit in Tallinn Einzug gehalten. Deutlich zu bemerken ist die am W-LAN, welches an vielen Orten Einzug gehalten hat. Nach dem Besuch in der Altstadt kann ein Bummel durch das Viertel Rotermanni führen, das von einer frischen Sanierung gekennzeichnet ist. Dort liegt eine Mischung von modernerr Architektur und alten Fabrikgebäuden vor. Dort sind zudem Cafes und Geschäfte zu finden. Für Besuche bieten sich außerdem das Fischer-Viertel und das Tellivski-Viertel an.

Die Welt der Ausflüge

Wer die Stadt besucht – ob privat oder beruflich – hat die Möglichkeit, Tagesausflüge einzuplanen. Diese können zu historischen Wasserdörfern führen. Darunter ist Altja zu finden. Doch lassen sich auch Wälder, Moore sowie Sandstrände entdecken. Es handelt sich um ein Naturgebiet, in dem die Elche und Luchse beheimatet sind. Beim genauen Blick auf dieses Gebiet handelt es sich um den Lahemaa-Nationalpark. Des Weiteren bieten sich Besuche an den Stadtstränden Stroomi oder Pirita an. Einen weiteren Höhepunkt bildet die Möglichkeit, mit der Fähre in die finnische Hauptstadt Helsinki zu fahren. Die Fahrt, die mehrmals am Tag möglich ist, nimmt etwa zwei Stunden Zeit in Anspruch.

Kulinarische Eindrücke

Die lebendige Vielfalt zeigt sich auch in der Küche, wobei es möglich ist, mittelalterlich zu speisen. Verständlich wird dies bei Gerichten wie dem Schwarzwurzelauflauf mit geräuchertem Käse oder dem Sauerkrauteintopf. Diese beiden Gerichte zeigen, dass es mitunter sehr rustikal in der Küche von Tallinn zugeht. So stellen Beeren, Pilze, Kohl sowie Kartoffeln und Wildschwein wichtige Bestandteile der Küche dar. Doch auch die innovative Küche wird seit längerem durch einige Küchenchefs bedient, von denen einige im „White Guide Nordic“, einem renommierten Gourmetführer zu finden sind. 

Geschrieben und Copyright by Marina Teuscher 2019 bis 2025