Die Welterbestätten in Kroatien

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Östlich vom adriatischen Meer liegt die parlamentarische Republik Kroatien. Zum Land gehören Inseln wie Cres, Krk, Havar und Dugi Otok. Zu erreichen ist Kroatien in der Übergangszone von Südosteuropa und Mittel- beziehungsweise Ostmitteleuropa. Aus geografischer Sicht gehört der größere Teil des Landes zu Südosteuropa oder zu Balkaninsel. Bezogen auf die Distanz zwischen Kroatien und Italien beträgt die geringste Entfernung 20 Kilometer. Lediglich ein kleiner Landstreifen trennt die beiden Länder. Für Kroatien liegt ferner eine Unterteilungin drei Landschaftszonen vor. Es handelt sich um die pannonische Tiefebene, die dinarische Gebirgsregion und die adriatische Küstenregion. Ausflüge sind auf die Insel Lokrum möglich. In der Stadt Dubrovik mit ihren eindrucksvollen Bauwerken besteht Gelegenheit zum Besuch vom alten Hafen, dessen Entdeckung auch einer Führung möglich ist, deren Ziel der hostorische Stadtkern ist.

Das Bild im Winter

Natürlich lädt das Land neben seinen Welterbestätten auch mit weiteren Regionen zu einem Besuch ein. Dazu gehören die Skigebiete, die wie folgt zu finden sind:

Skigebiete Kvarner

Begovo Razdolje – Celimbasa – Petehovac-Delnice

Platak – Rudnik Trsce

Skigebiete Lika – Karlovac

Mukinje Plitvice – Velebno-Baske Ostanje

Skigebiete Zagreb

Sljeme

Der Blick auf Rijeka

Die Einwohnerzahl der Stadt liegt bei etwa 129.000. Es handelt sich bei Rijeka um die wichtigste Hafen- und Industriestadt von Kroatien. Wer die Stadt bei einem Bummel näher kennenlernen möchte, startet idealerweise an der Uferpromenade Riva. Dort ist die K. u. K. Atmophäre stark zu spüren. Deutlich wird diese am neobarocken Palais oder den extravaganten Verwaltungs- und Kommerzpalästen. Als Flaniermeile von Rijeka ist der Korzo bekannt. Dort bereichert eine Reihe von Boutiquen, Restaurants sowie Cafes das Leben. Geprägt ist das Bild vom Korzo in der Mitte vom Renaissancetor, welches sich durch einen aufgesetzten Glockenturm auszeichnet. Über das Tor gelangen Gäste und Einwohner in die Altstadt, in der Bauwerke wie der schiefe Campanile auf einen Besuch warten. Zusammen mit der irischen Staat Galway gibt es besondere Aufgaben. Schließlich handelt es sich um die Kulzurhauptstädte von Europa im Jahr 2020.

Das Welterbe

Unzählige weitere Sehenswürdigkeiten laden zum Verweilen in Kroatien ein. Dazu gehören die Stätten, die die UNESCO inzwischen in die Listen des Welterbes aufgenommen hat. Es handelt sich um

Altstadt von Dubrovnik – 1979; 1994 erweitert

Beim Besuch dieser Welterbestätte fällt der Blick auf die südliche dalmatinische Küste. Es handelt sich um eine eindrucksvolle historische Anlage. Genauer gemeint ist der historische Kern von Dubrovnik. Bekannt ist diese Region als Republik Ragusa, die einst eine bedeutende Seemacht war. Die mittelalterliche Stadt ist im Bild von zahlreichen Baudenkmälern gekennzeichnet. 

Altstadt und Palast Kaiser Diokletians in Split – 1979

Dieser antike Baukomplex war einst für den römischen Kaiser der Alterssitz. Kaiser Dioktelian ist als einziger Kaiser bekannt, der freiwillig aus dem Amt geschieden ist. In der heutigen Zeit befindet sich in der Hafenstadt noch immer der Diokletianpalast, der die Innenstadt von Split bildet. Das die Stadt eine abwechslungsreiche Geschichte besitzt, wird an einer Reihe von Gebäuden deutlich.

Nationalpark Plitvicer Seen – 1979; 2000 erweitert

Innerhalb des Landes handelt es sich aufgrund der Fläche um den größten Nationalpark in Kroatien. In Südosteuropa kommt dem Park die Rolle vom ältesten Nationalpark zu, da dessen Gründung im Jahr 1949 erfolgte. Die Fläche des Parks beträgt 296,85 Quadratkilometer. Der Zugang zum Park ist mittels einer Gebühr möglich, wobei die Verhaltensvorschriften zu beachten sind. 

Euphrasius-Basilika und historischer Stadtkern von Porec – 1997

Zur Errichtung der Basilika in ihrer heutigen Gestalt kam es im 6. Jahrhundert. Beim dem Bauwerk handelt es sich um die Kathedrale, die zum kroatischen Bistum Porec-Pula gehört. Die Kathedrale trägt den Titel einer Basilica Minor. Gravierende Veränderungen gab es in den späteren Jahrzehnten nicht. Damit stellt die Basilica ein wichtiges Zeugnis für den Adriaraum überhaupt dar. Es geht in diesem Fall um die frühbyzantinische und spätantike Kunst. 

Historische Stadt Trogir – 1997

Die krotische Hafenstadt ist in Mitteldalmatien zu erreichen. Lediglich 15 Kilometer trennen Trogir und die Stadt Split. Zur Gemeinde gehören neben dem Hauptort noch sieben weitere Ortsteile. Gekennzeichnet ist das Bild von einem historischen Stadtkern, wobei die Altstadt insgesamt inzwischen als Welterbe bekannt ist. In ganz Europa stellt die Stadt einen romanisch-gotischen Komplex dar, der am besten erhalten ist. Unter den dortigen Sehenswürdigkeiten ist der im 13. Jahrhundert errichtete Fürstenpalast zu finden. 

Kathedrale des Heiligen Jakob in Sibenik – 2000

Es handelt sich um das bedeutendste Bauwerk, welches sich in der kroatischen Gespannschaft befindet. Erfolgt ist der Bau in drei Bauphasen in den Jahren 1431 bis 1536. Beeindruckend wirken die verschiedenen Ansichten des Bauwerks. Dazu gehört das Nordportal der Kathedrale. Am Gebäude ist ferner die Skulptur vom Erzengel Michael zu sehen. Akzente setzt die Kathedrale dadurch, dass sie als Kulisse für die Serie „Games of Thrones“ genutzt wird. 

Ebene von Stari Grad – 2008

In der Adria ist die Insel Hvar zu erreichen, auf der sich diese Welterbestätte befindet. Es handelt sich dabei um eine Kulturlandschaft. Verdeutlicht wird dabei ein zusammenhängendes System von landwirtschaftlicher Kolonisation und Landnutzung, das im 4. Jahrtausend v. Chr. bei den Griechen zur Anwendung gelangte. Noch immer sind dort antike Stadtmauern zu finden.

Gemeinsam mit Bosnien-Herzegowina, Montenegro und Serbien

Stecci – mittelalterliche Grabsteine – 2016

Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas – 2011

Bei dieser Weltnaturerbestätte handelt es sich um eine Reihe von Buchenwaldgebieten, die sich räumlich getrennt in den unterschiedlichsten Ländern befinden. Insgesamt umfasst die Fläche 92.093 Hektar. Ein Anteil von 30 Prozent befindet sich in der Ukraine. Überwiegend handelt es sich in Deutschland um naturnahe Altwälder. Für die Karpaten greift die Bezeichnung „echte Urwälder“. An dieser Welterbestätte sind die Länder Albanien, Belgien, Bulgarien, Italien, Kroatien, Österreich, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Spanien und die Ukraine beteiligt. In den Jahren 2011 und 2017 kam es zur Erweiterung der Welterbestätte sowie im Jahr 2017 zu einer Namensänderung. 

Venezianisches Verteidigungssystem des 15. bis 17. Jahrhunderts – 2017

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Auch in Kroatien gibt es eine Vielzahl von Bräuchen, die schützenswert sind. Daher hat die UNESCO dieses zum immateriellen Welterbe erklärt:

2009 – Das Fest zu Ehren des Hl. Blasius, Schutzpatron von Dubrovnik

2009 – Der Festumzug der glockenläutenden Zvončari der Kastav-Region

2009 – Die Frühlingsprozession der Ljelje/Kraljice-Königinnen von Gorjani

2009 – Die Herstellung von Holzspielzeug in Hrvatsko Zagorje

2009 – Der istrische Zweistimmengesang und die Istrische Tonleiter

2009 – Die Kreuzprozession Za Krizen auf der Insel Hvar

2009 – Das Klöppeln der Spitzen von Pag, Hvar und Lepoglava

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2010 – Die Lebkuchen-Backkunst im Norden Kroatiens

2010 – Das Ritterspiel Sinjska alka in Sinj

2011 – Das Singen und Spielen der Musik Bećarac aus Ost-Kroatien

2011 – Der Tanz Nijemo kolo aus der Dalmatinska Zagora

2012 – Der polyphone Klapa-Gesang in Dalmatien

2013 – Die Mittelmeerküche (gemeinsam mit Griechenland, Italien, Marokko, Portugal, Spanien und Zypern)

Der Blick auf die Welterbestätten

http://deutsches-welterbe.de/die-unesco/welterbestaetten-in-167-laendern/

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