Die Welterbestätten in Rumänien

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Das Land fasziniert mit spannender Geschichte, Legenden und Mythen. Dies bildet eine interessante Grundlage, um Regionen wie das Donaudelta oder die Karparten zu erkunden. Hinsichtlich der Einwohnerzahl ist die rumänische Hauptstadt Bukarest etwa auf Platz 11 der europäischen Länder zu finden.

Sehenswerte Facetten

Es gibt viel zu entdecken, wie an der Burg Sturdza deutlich wird. Sehenswert ist ebenfalls Corvin Castle, eine Burg, die sich durch eine Restaurierungsaktion mit viel Fantasie auszeichnet. Besuche bieten sich am Colibita Lake an, der sich durch eine schöne bewaldete Region auszeichnet. Idyllische Impressionen schenkt der Blick auf Clay Castle. Sehenswert ist ebenfalls das Bucegi-Gebirge, das sich in der Nähe der Südkarpaten befindet. Erreicht wird durch einen Gipfel eine Höhe von 2.507 Meter.

Zeitunterschied: MESZ + 1 Stunde.

Das Welterbe

Aufmerksam macht das Land zudem mit einigen Stätten in den Listen des Welterbes:

Biosphärenreservat Donaudelta – 1991

Innerhalb des Mündungsgebietes von Donau und dem Schwarzen Meer ist diese Welterbestätte zu finden. Es handelt sich dabei um das zweitgrößte Delta in Europa. Eingebunden ist das Reservat in die historische Landschaft Dobrudscha. Überwiegend präsentiert sich die Region als leicht hügelig. Der Anteil an Sumpfland an dem Delta beträgt 87 Prozenzt. 

Dörfer und Wehrkirchen in Transsilvanien (Siebenbürgen) – 1993; 1999 erweitert

Kloster Horezu – 1993

Das rumänisch-orthodoxe Nonnenkloster befindet sich in der Kleinen Walachei – einer historischen Region. Dabei ist zugleich die Nähe zu einem Bergmassiv der Transsilvanischen Alpen gegeben. Als es zu ersten Bauarbeiten an dem Kloster kam, befand sich im Jahr 1692 Fürst Constantin Brancoveanu an der Macht. Fertiggestellt war das Kloster, indem zunächst Männer lebten, im Jahr 1709. 

Bemalte Kirchen in der nördlichen Moldau – 1993; 2010 um die Auferstehungskirche des Klosters Suceviţa erweitert

Festungsanlagen der Daker in den Bergen von Orastie (Broos) – 1999

Holzkirchen von Maramures (Marmarosch) – 1999

Unter diesen Bauwerken sind ungefähr 60 Kirchengebäude verstehen, die sich in der Region Maramures befinden. Während sich circa 15 dieser Bauten in der Ukraine befinden, sind ungefähr 45 Kirchen in Rumänien beheimatet. Acht Kirchen befinden sich in Rumänien im Kreis Maramures, die jetzt in der Liste des Welterbes zu finden sind. Erbaut wurden diese acht Kirchen ab dem Jahr 1604. 

Historisches Zentrum von Sighisoara (Schäßburg) – 1999

Durch den in Siebenbürgen gelegenen Kreis Mures wird die Stadt umgeben. Gekennzeichnet ist das Bild der Stadt von einer Lage an der Großen Kokel. Den besonderen Höhepunkt stellt das historische Zentrum dar, das inzwischen eine Welterbestätte ist. Innerhalb dieser Welterbestätte sind sehenswerte Facetten wie der Stundturm und die alte Schmalspurlokomotive zu entdecken.

Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas – 2011

Bei dieser Weltnaturerbestätte handelt es sich um eine Reihe von Buchenwaldgebieten, die sich räumlich getrennt in den unterschiedlichsten Ländern befinden. Insgesamt umfasst die Fläche 92.093 Hektar. Ein Anteil von 30 Prozent befindet sich in der Ukraine. Überwiegend handelt es sich in Deutschland um naturnahe Altwälder. Für die Karpaten greift die Bezeichnung „echte Urwälder“. An dieser Welterbestätte sind die Länder Albanien, Belgien, Bulgarien, Italien, Kroatien, Österreich, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Spanien und die Ukraine beteiligt. In den Jahren 2011 und 2017 kam es zur Erweiterung der Welterbestätte sowie im Jahr 2017 zu einer Namensänderung.

Der Blick auf die Welterbestätten

http://deutsches-welterbe.de/die-unesco/welterbestaetten-in-167-laendern/ 

Geschrieben und Copyright by Marina Teuscher 2015 – 2030