Die Welterbestätten in Slowenien

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Umgeben wird die Republik Slowenien von den Staaten Kroatien, Ungarn, Österreich und Italien sowie von der Adria. Bei Slowenien liegt eine Gliederung in 212 Gemeinden vor. Dazu gehören elf Stadtgemeinden. Als Hauptstadt fungiert mit Ljubljana eine zentral gelegene Stadt. In der Hauptstadt erwartet die Slowenische Philharmonie ihre Gäste. Des Weiteren befinden sich dort der Dom ST. Nikolaus sowie das Rathaus, welches in der Altstadt auf dem Stadtplatz zu erreichen ist. Idyllisch wirkt die Atmosphäre an der Promenade, deren Überquerung durch mehr als 12 Brücken ermöglicht wird.

Geprägt wird Slowenien von verschiedenen Landschaftsformen, die sich auf einer zu einem großen Teil bewaldeten Landesfläche befinden. Eindrucksvolle Einblicke bieten verschiedene Hochgebirgszüge wie die Steiner Alpen, die Karawanken sowie die Julischen Alpen. Bei den wichtigsten Flüssen handelt es sich um die Soca, die Save sowie die Drau und die Mur. Gerade in der Natur befinden sich viele Schätze wie mehr als 1210 Naturdenkmäler zeigen sowie 26 Natura 2000-Vogelschutzgebiete zeigen. Mitunter ist die Rede vom grünen Schatz im Herzen von Europa. Eine Lage ist dort gegeben, wo sich der Schnittpunkt vom Mittelmeer und den Alpen befindet. Verwandeln lassen sich die Ferien in einen Aktiv- und Wanderurlaub, wie aus den Ausführungen bereits deutlich wird.

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Das Welterbe

Neben vielen anderen Sehenswürdigkeiten hat die UNESCO ein Gebiet inzwischen als Biosphärenreservat anerkannt. Zudem erfolgte die Aufnahme von drei Stätten in die Listen des Welterbes der UNESCO:

Höhlen von Skocjan – 1986

Es handelt sich bei dieser Welterbestätte um eine Höhlensystem. Erreichbar ist dieses System in der Nähe vom Ortsteil Skorcjan, der zur Gemeinde Davica gehört. Das in dieser Region Pflanzen gedeihen, die die Kälte lieben, liegt an den mikroklimatischen Bedinungen. Unter diesen Pflanzen sind der Krusten-Steinbrech sowie die Aurikel zu finden. Inzwischen genießen die Höhlen weltweit Anerkennung. 

Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen – 2011

Es handelt sich um 111 Fundstellen, die aus der Zeit des 5. bis 1. Jahrtausends vor Chr. stammen. Zu finden sind die in mehreren Staaten, wobei dies Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Schweiz und Slowenien sind. Federführung für die Bewerbung bei der UNESCO war die Schweiz. Zu den bedeutenden Regionen bei deser Welterbestätte gehört der Zürichsee. 

Historische Stätten der Quecksilbergewinnung: Almadén und Indrija – 2012

Hierbei handelt es sich um eine so genannte transnationale Welterbestätte. Beteiligt sind die slowenische Gemeinde Idriija sowie die spanische Gemeinde Almaden. Dort befinden sich Quecksilberminen, bei denen es sich weltweit um die größten ihrer Art handelt. Bis in die jüngere Zeit gab es an dieser Stelle betriebliche Aktivitäten. Für die Entdeckung der sehenswerten Facetten bietet sich eine Besichtigung vom alten Bauwerk an, die teilweise möglich ist. 

Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas – 2011

Bei dieser Weltnaturerbestätte handelt es sich um eine Reihe von Buchenwaldgebieten, die sich räumlich getrennt in den unterschiedlichsten Ländern befinden. Insgesamt umfasst die Fläche 92.093 Hektar. Ein Anteil von 30 Prozent befindet sich in der Ukraine. Überwiegend handelt es sich in Deutschland um naturnahe Altwälder. Für die Karpaten greift die Bezeichnung „echte Urwälder“. An dieser Welterbestätte sind die Länder Albanien, Belgien, Bulgarien, Italien, Kroatien, Österreich, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Spanien und die Ukraine beteiligt. In den Jahren 2011 und 2017 kam es zur Erweiterung der Welterbestätte sowie im Jahr 2017 zu einer Namensänderung.

Der Blick auf die Welterbestätten

http://deutsches-welterbe.de/die-unesco/welterbestaetten-in-167-laendern/ 

Geschrieben und Copyright by Marina Teuscher 2015 – 2030